Vampirverluste - Entladung des Akkus

Da die originale 50Ah Blei niemals den kompletten Strom ohne unter zu12v fallen, wird wohl auch eine 30Ah lifepo4 reichen.
 
Der Bleianker hat ja nutzbar eh nur die Hälfte seiner aufgedruckten Ah und wie bei so nem Ding die Energieaufnahme ist, wissen wir ja hoffentlich alle. Selbst wenn der bei 5°C 30min lang lädt, wird der garantiert nicht so viel Energie gespeichert haben wie ein LFP unter selben Bedingungen, nur das sich der Bleianker selbst entlädt. Geht´s mit nem Bleianker, geht´s auch mit´m LFP. Wenn man im Schwarzwald wohnt, dann evtl aber nur mit nem LFP, wo ne Heizung drin ist.
 
Im Datenblatt für die 50Ah Stunden Variante steht auch Laden nur ab 0 Grad. Die Frage ist, ist das eine technische Begrenzung, oder eher eine Betriebsempfehlung?

50.png
Kann nur Empfehlung sein, da sie ja keinen Sensor zur Messung hat.
Klar tut ihr das kalte laden nicht gut. Aber macht ja nichts, ist ja eh völlig überdimensioniert.
 
Vielleicht habe ich dahin gehende Beiträge übersehen: hat jemand wirklich schon mal festgestellt, das die 50Ah-Powerqueen bei Minusgraden nachgeladen wird?

...meine, PowerQueen 50ah Version, hat definitiv bei minus drei Grad nachgeladen, kein Problem...

Konnte man gut im angeschlossen Messteil per App verfolgen... (y)
 
Im Datenblatt für die 50Ah Stunden Variante steht auch Laden nur ab 0 Grad. Die Frage ist, ist das eine technische Begrenzung, oder eher eine Betriebsempfehlung?

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Die Diskussion gab es hier schon, ich verstehe das so dass der Akku unter 0°C sehr langsam lädt weil der Innenwiderstand sehr hoch ist, und dabei auch leidet(aber nicht sehr weil der Akku kaum gebraucht wird). Den Niedertemperatur-Ladeschutz, der beim 45Ah(und anderen) beworben wird, hat der 50Ah wohl nicht.
Das ist somit eher ein Vorteil, lieber laden und etwas altern also im Ernstfall leer zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich sage: Die haben alle nen NTC verbaut zur Temperaturmessung und alle schalten se iwann das Laden ab. Wie genau der NTC dann misst sei aber mal dahingestellt.

Aufmachen dat Dingen und nachschauen. Ich wette nen Kasten Getränke der Wahl, dass das so ist wie ich schreibe. Die erste Person, die das testet, kann den Gewinn dann gerne am Treffen Einsacken!

EDIT:
OT: Das ist natürlich hauptsächlich an @Tom ate gerichtet, da ich ganz genau weiß, dass er weiß, das ich richtig liege, weil er ganz genau beschied weiß was LFP´s betrifft, aber jeder ist dazu Eingeladen der/die Erste zu sein 😜
 
Auch wenn das Risiko echt hoch ist, gegen Dich zu wetten: Hier würde ich dagegenhalten: NTC ja, aber nur zur „-20Grad“ Sicherheitsabschaltung, nicht zur Ladeabschaltung um den Gefrierpunkt.
 
Mal ne blöde andere Frage: Mein Frontera hat so eine superintelligente 12V-Lademethode (je kälter und was weiß ich noch, desto höhere Spannung), teils bis zu 15,25V.
Weil hier das Nachladen die gleiche Misere ist wie beim Spring: Was macht denn so ein LFP, wenn er eine solche Ladespannung abbekäme?
 
Das dachte ich mir auch. Habe dann aber gelesen, dass das bei anderen e-Autos auch so ist, und offenbar also völlig normal…
 
Mal ne blöde andere Frage: Mein Frontera hat so eine superintelligente 12V-Lademethode (je kälter und was weiß ich noch, desto höhere Spannung), teils bis zu 15,25V.
Weil hier das Nachladen die gleiche Misere ist wie beim Spring: Was macht denn so ein LFP, wenn er eine solche Ladespannung abbekäme?
Da geht so lange Strom rein, bis die erste Zelle 3,65V überschreitet und dann macht das BMS zu. Naja jedenfalls wenn das BMS ansatzweise richtig programmiert wurde. Ist halt wie sonst auc, ist die Spannung zu hoch muss aus Sicherheitsgründen das Laden abgeschaltet werden. Meistens so lange, bis wieder eine sichere Spannung an den Zellen messbar ist, dann wird zugeschaltet, wieder abgeschaltet, zugeschaltet... Kreislauf des Todes bis man es entweder merkt oder der LFP iwann schaden nimmt.
 
Aufmachen dat Dingen und nachschauen. Ich wette nen Kasten Getränke der Wahl, dass das so ist wie ich schreibe. Die erste Person, die das testet, kann den Gewinn dann gerne am Treffen Einsacken!
Ich schätze dich ja sehr, deshalb überlege es dir nochmal, nicht das du dann noch pleite bist.
Es gibt Getränke auch in Kästen die ins Geld gehen. 🫣 :p
 
Das dachte ich mir auch. Habe dann aber gelesen, dass das bei anderen e-Autos auch so ist, und offenbar also völlig normal…
Ich hab mal gehört, das Tesla (teilweise?) ein 4S NMC-Pack als Starterbatterie verbaut, weshalb dort sogar bis über 16V am Boardnetz auftreten können. Einfach mal googlen
 
Ich schätze dich ja sehr, deshalb überlege es dir nochmal, nicht das du dann noch pleite bist.
Es gibt Getränke auch in Kästen die ins Geld gehen. 🫣 :p
Ausgenommen Whiskey und Konsorten. Aber alles was so "üblich" ist geht klar, selbst wenn´s n Kasten Despo für 30€ ist.
 
Der große Test kommt ja mit dem Spring2026, der Traktionsakku ist ein lifepo4, wohl ohne Heizung/Kühlung und bestimmt keinem Ladestopp unter 0°C.
Ich rate mal dass der 12v Akku weiterhin Blei sein wird, weil billiger. Wobei das bei 30Ah lifepo4 auch kein Argument mehr ist.
 
Der große Test kommt ja mit dem Spring2026, der Traktionsakku ist ein lifepo4, wohl ohne Heizung/Kühlung und bestimmt keinem Ladestopp unter 0°C.
Mein Frontera hat ja auch einen LiFePO4 ohne Heizung/Kühlung. Hatte mir da echt Gedanken gemacht bzgl.
Wintertauglichkeit.
Ist aber wider Erwarten völlig unproblematisch: Einfach direkt nach dem Heimkommen zum Laden anstecken (nach der Fahrt hat der Akku immer Plusgrade, egal wie kalt es draußen ist). Nur halt nicht leer über Nacht auskühlen lassen und dann am Morgen bei -15 Grad Außen- sowie Akkutemperstur diesen laden wollen. Macht man aber ja eh nicht, man will am Morgen ja wieder losfahren können!
Und als Fronterafahrer zwischen 2 Springs hat man bei der abendlichen Rushhour an der Wallbox den Vorteil, sich vordrängeln zu können: " sorry, aber Du weißt ja, meiner hat LFP, der muss jetzt SOFORT, so lange er noch warm ist, an den Stecker!"
 
Eine LFP mag nun mal kein Laden unter 0°C. Wir setzen uns mit der Queen aber bewußt darüber hinweg, auch wenn das etwas Leben von ihr kostet. Sie wird wohl dennoch (hoffentlich) länger leben als ein Bleianker.
 
Und die Mitleidstour funktioniert?
Da fragt ein Wissender! ;-) Selbstverständlich nicht!
Bei meiner Frau sowieso nicht: „Hättest Dir ja auch einen Spring kaufen können, also heul jetzt nicht!…“ - da wird sich Frau Ate (danke, @Rollan , für die Anleihe!) noch wundern, wenn ich dann irgendwann werde kontern können, dass der ja jetzt auch einen LFP hat! ).
Und die Tochter ist eh der Meinung, dass der Jugend die Zukunft gehört, und diese heute beginnt. Womit beide natürlich Recht haben - und ich alter Akkuschoner (Krankheit aus Spring-Zeiten) dann heimlich kurz darauf den Stecker doch vom Spring ab- und an meinen noch warmen Akku anschließe. Und spät abends auf leisen Sohlen im Nachtgewand draußen herumirre und umstecke, damit morgens trotzdem alles wieder brav voll (Spring natürlich nur bis 80%) ist!
Daher endete meine kleine Geschichte oben ja auch direkt nach meiner Ansage! Wie bei einem Urlaubsfoto, wo man die Straße geschickt nicht mit aufnimmt, sondern nur den tollen Strand ablichtet!
 
So, jetzt war ich heute nachmittag mal bisschen unterwegs zum Einkaufen und habe auch testweise mal im Nachbarort jeweils für ein paar Minuten die Schnell-Lader von Aldi und Lidl ausprobiert.
Zu Hause abgestellt, 3 Stunden stehen gelassen, und grade ohne aufzuschließen nochmal gemessen - 12.83 Volt, und scheint auch halbwegs stabil zu sein. Jetzt weiss ich nicht, ob das aus der Rumfahrerei oder dem Laden resultiert, oder ob da vielleicht kurz vorher der Vampirnachladeprozess stattgefunden hat. Vielleicht gehe ich nachher nochmal raus messen. Aber in Ruhe heute vormittag 12,2 Volt, und heute Abend in Ruhe über 12,8 Volt macht mich etwas ratlos was den Zustand der Batterie angeht.
 

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