Ladeverluste an der heimischen WB errechnen

Wenn ich Auto fahre, dann schreibe ich das dort rein, was ich an der Tankstelle bezahle. Wenn ich also dort 24,09l Benzin kaufe und dafür 35,12€ bezahle, dann sind das meine Kosten. Der Wagen zeigt mir dann an, wieviele km ich dafür fahren konnte, in dem Falle 355km.

Wenn ich nun das E-Auto volltanke und benötige dafür 23,54kWh auf dem Gerät, oder 24,02kWh mit Leitungsverlust auf 178km und dafür bezahle ich demnach 7,06€ oder 7,21€ dann bezahle ich 7,21€ weil ich trotzdem für 7,21€ den Strom kaufe. Vielleicht zeigt intern der Wagen sogar nur 22kWh an. Dann würde innen nochmal 1,54kWh durch Wirkungsgrad des Laders wegfallen.

Wie die Vorkette nun aussah, ob der Strom aus meiner PV kam und daher weniger gekostet hat, oder ob der aus dem Netz kam, ich musste 24,02kWh entnehmen und keine 23,54kWh. Auch was nun das Kraftwerk erzeugt hat mit Verlusten beim Strom ist für die Kostenrechnung egal. Was für das Benzin an der Kette noch an Öl verbraucht wurde sehe ich ebenfalls nicht. Auch nicht, was der Verbrenner gekostet hätte ohne Steuer ist zwar interessant, wenn ich das mit dem Roh-Benzinpreis ausrechnen würde, mich persönlich interessieren jedoch meine Kosten.

Für mich ist das andersherum. Für mich wird es verzerrt, wenn ich die Leitungsverluste nicht mit reinnehme, und auch den Leerlaufstrom wenn das angeschlossen bleibt, der Akku aber voll ist. Nur angenommen, ich würde das Ladegerät nachts dranhängen. Und der Akku ist voll. Meine Messgeräte stellen nun fest, dass der Akku nach 25kWh voll ist, dann verbraucht es noch 6 Stunden lang 150W obwohl der Akku schon voll ist. Das muss ich doch bezahlen, also auch beziffern. Lösung: Nicht mehr über Nacht an dem Ding lassen. Das ist dann für mich Standby-Verbrauch.

Aber jeder wie er will. Es gibt ja auch Leute, die den PV-Strom mit 0 beziffern, weil die PV eine andere Kostenstelle zu hause ist und anders bezahlt wurde. Ich trage ihn mit 9ct ein, weil ich fürs einspeisen ca. 9ct bekäme. Wobei bei mir sogar noch der Sonderfall hinzukommt, dass ich im Sommer nur mit Strom ins E-Auto lade, den ich nicht einmal verkaufen kann.
 
Unter 0° C

21 % SoC
5,15 kWh verfügbare Energie im Spring
21:00 Uhr Lade Start

Mit 6Ah - 1320W und Ø 224,31 V wurden 16,15 kWh geladen - von den WB gemessen

9:00 Uhr (nach genau 12 Std) Lade Stop
19,75 kWh verfügbare Energie im Spring
83 % SoC

19,75 - 5,15 = 14,60 kWh ( sind anscheinend im Akku gelandet)

16,15 ....... 100 %
14,60 ....... 90,4 %

Also betragen die Ladeverluste in meinem Fall weniger 10%

Unter Optimalbedingungen ganz deutlich drunter! weil ich noch so einige Messungen durchgeführt habe.

Bei Bedarf kann ich alle Zahlen mit Screenshots belegen ;-)
 
In Juni hat der sehr geehrter Claudiu mit so ein OBD2 Ding daten von meinem Auto gelesen.

1767437755648.webp


Ich weiß nicht was genau jede Zahl dort darstellt, dieses "Reku-anteil" verwirrt mich ein bißchen.
Aber ich meine dies sagt daß mein Auto 2270-279= 1993 kWh aus Ziegel und Säule geladen hat?
Ich habe von Anfang an alle Ladevorgänge ordentlich notiert und hatte bis dahin 2432** kWh geladen.
Dass sollte dann ein Ladeverlust van 18% sein?

** 1825 kWh davon zuhause mit dem Ziegel geladen, sehr oft mit 1,8 kW weil auf diese Weise das PV-anteil auch im Frühling und Herbst hoch ist. Dann noch etwa 400 kWh DC und 200 kWh AC, 2 bis 7 kW abhängig vom Glück ( Diskussion zu "Das ist nicht ehrlich, oh nein !!" AC-laden... )
Ich weiß auch nicht welche Zahl mit dem WLTP-wert zu vergleichen ist.

Was mich persöhnlich interessiert ist wieviel kWh ich drein stecken muß pro 100 km. Das war im Praxis, ab März 24 bis heute, 3572 kWh für 24365 km. 14,7 kWh/100 km. Wird in zwei wintrigen Monate vielleicht noch insgesamt 14,9 werden über genau 2 Jahren.
Dafür fahren wir etwa 10% Stadt/Dorf, etwa 30 % Autobahn (95-100 km/h) und 60% Landstraße. (85-90- km/h und alle paar kilometer ein Kreisverkehr).

Und wieviel hat daß denn gekostet? Insgesamt bis heute €1010 .
Dabei rechne ich an die Säule was ich dort bezahlt habe, (€ 578) und zuhause für eigener PV strom 10 ct/kWh und für Importstrom was das wirklicht kostete, meistens 24-29 ct/kWh.

1010/24365 = € 0,041 /km, aber kommen noch zwei Monate mit wenig Sonne, also wird vielleicht noch 4,3 ct/km werden auf genau zwei Jahren. (März 24-März 26)

Viel billiger wird's nicht?
 
Also betragen die Ladeverluste in meinem Fall weniger 10%
Ich habe für meine erste 80 Ladevorgänge damals versucht festzustellen ob es deutliche Unterschiede gab in prozenten Akkukapazität zwischen 1,8, 2,3, 3 kW Ladeziegel und DC-laden. Ich habe da nie was deutliches herausholen können.
 
Aber jeder wie er will. Es gibt ja auch Leute, die den PV-Strom mit 0 beziffern, weil die PV eine andere Kostenstelle zu hause ist und anders bezahlt wurde. Ich trage ihn mit 9ct ein, weil ich fürs einspeisen ca. 9ct bekäme. Wobei bei mir sogar noch der Sonderfall hinzukommt, dass ich im Sommer nur mit Strom ins E-Auto lade, den ich nicht einmal verkaufen kann.
Ich rechne mit die Investition plus eine neue Wechselrichter, verteilt über wieviel kWh das in 25 Jahre liefern sollte. Und dann sind 9ct/kWh ein realistischer Preis. Ich habe auch gerade wegen dem Spring viel mehr PV installiert.
 
Reku Anteil ist der Strom den das Auto beim "Gas"wegnehmen erzeugt. Er gewinnt dann Strom zurück und das nennen wir in D rekuperieren.
 
(weiter)
(2270-279)/165 = 12,07 kWh/100 km
2270/165 = 13,76 kWh/100 km.
(2270+279)/165 = 15,45 kWh/100 km
?? /165 = 16,99 kWh/100 km

Welche Kilowattstunden sind das genau? wieso VIER underschiedene kWh/100 km?
 
Unterschiedliche Werte weil die Reku, entweder abgezogen wird, nicht berücksichtigt wird oder draufgeschlagen wird, die "16,99" muss ich nochmal schauen...

schau auch hier bitte, deine Frage ist berechtigt, ist nicht wirklich klar wie es ist
 
Hallo.

Hänge mich jetzt ganz frech an diesen Thread an...

Nach 4 Monaten Dacia Spring Extreme und 2800km habe ich mal den Stromverbrauch nachgerechnet. Dazu habe ich die Daten der MyDacia App aus dem Ladeverlauf und die Daten des go-e Chargers verwendet. Daraus sollte sich der Ladeverlust errechnen lassen. Muss dazu sagen ich lade immer mit 6A. Nur einmal habe ich an einer Schnellladestation getankt, nicht aus Notwendigkeit sondern um ein einmal zu probieren.

Der Ladeverlust beim Schnelllader betrug 15% lt. Differenz der geladenen kWh auf der Rechnung und der Anzeige auf der Dacia APP. Kann allerdings nicht beurteilen ob das normal ist.

Die Daten der Dacia APP und des go-e-Chargers sind doch sehr unterschiedlich. Da gibt es Tage wo ich lt. Dacia APP geladen habe, lt. go-e nicht und umgekehrt.
Lt. go-e habe ich um 27% mehr Verbrauch als bei de Dacia APP. 27% Ladeverlust ist schon heftig. Würde das besser werden wenn nicht mit mehr Ampere laden würde?
 
Ich habe für meine erste 80 Ladevorgänge damals versucht festzustellen ob es deutliche Unterschiede gab in prozenten Akkukapazität zwischen 1,8, 2,3, 3 kW Ladeziegel und DC-laden. Ich habe da nie was deutliches herausholen können.
Wo misst du denn?
 
Lt. go-e habe ich um 27% mehr Verbrauch als bei de Dacia APP. 27% Ladeverlust ist schon heftig. Würde das besser werden wenn nicht mit mehr Ampere laden würde?
Ja! 6A ist ggf. sinnvoll, um möglichst viel PV-Strom abzugreifen, aber rein aus Ladeverlustsicht gilt bei AC-Laden: Je mehr Ampere, desto weniger Verluste.
 

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