Wartungsintervalle Dacia Spring

… wie würde sich das auf das Kaufverhalten bei den neuen Modellen auswirken…?

Ein eSandero, der besser für Langstrecken geeignet wäre, würde mich definitiv interessieren - aber wenn bei einem (eventuellen) AkkuGarantiefall beim Spring rumgezickt würde, wäre mein Interesse an anderen eDacia dahin.
Das Kaufverhalten heutzutage scheint doch nur noch von Design und Schickimicki bestimmt zu werden.
 
Meistens vergessen viele Leute sowas leider wieder ganz schnell, und es wird weiter konsumiert.
Welche Wahl hat man auch schon?
Die Wettbewerber sind ja auch oft nichts besser.
 
Glaub ich bin da ein wenig spät zur party, aber die Dokumente die ich vom Händler bekommen habe (also Wartungsplan) sagt im ersten Jahr oder 15000km und -dann- alle 2 Jahre oder 30000km, wenn ich mich richtig erinnere an die km Zahl. Aber da steht genau 1 Jahr, dann alle 2 Jahre.

Hab mal mit Dacia direkt gesprochen über etwas anderes, hab dann aber dieses auch nochmals gefragt und auch dieser sagte erste Wartung nach 12 Monaten, dann alle 2 Jahre.
 
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ich glaube Du interpretierst da was falsch. Die Wartung A - alle 2 Jahre und die Wartung B alle 2 Jahre. Und da die abwechselnd sind, musst Du jedes Jahr zur Wartung.
So ist das meines Wissens nach auch. Ergo jedes Jahr bissl was an die Werkstatt abdrücken.
 
1.) Kann mir mal einer sagen, was der Austausch der kl. Batterie nach 4 Jahren soll? Nach meiner Erfahrung hält eine Batterie normalerweise mind. doppelt so lange.
2.) Kann man nicht einfach wareten, bis sie schwächelt und dann eine neue kaufen?
3.) Eine neue Batterie einzubauen ist bei einem Verbrenner kein Hexenwerk, das mache ich selber. Gibt es da beim Spring eine Klippe, die ich nicht sehe?
 
1.) Kann mir mal einer sagen, was der Austausch der kl. Batterie nach 4 Jahren soll? Nach meiner Erfahrung hält eine Batterie normalerweise mind. doppelt so lange.
2.) Kann man nicht einfach wareten, bis sie schwächelt und dann eine neue kaufen?
3.) Eine neue Batterie einzubauen ist bei einem Verbrenner kein Hexenwerk, das mache ich selber. Gibt es da beim Spring eine Klippe, die ich nicht sehe?
1. Es ist eine Nassbatterie im klassischen Sinne. Hält in dem Umfeld halt nicht ewig. Beiträge gibt´s hier zu hauf.
2. Kann man schon. Es zeigt sich HIER aber ein nicht unwesentlicher Teil wo diese vorher schon hin ist.
3. Nein.

4. (ungefragt) PlumBum ist hier bzw. allgemein beim E-Auto einfach fehl am Platz. Gibt bessere (haltbarere) Technologien. Soll heißen: Werkstätten und Zulieferer müssen auch Geld verdienen. Für >90% Einsatzzweck des Spring benötigt es keine klassische Starterbatterie auf Bleibasis.
 
1. Es ist eine Nassbatterie im klassischen Sinne. Hält in dem Umfeld halt nicht ewig. Beiträge gibt´s hier zu hauf.
2. Kann man schon. Es zeigt sich HIER aber ein nicht unwesentlicher Teil wo diese vorher schon hin ist.
3. Nein.

4. (ungefragt) PlumBum ist hier bzw. allgemein beim E-Auto einfach fehl am Platz. Gibt bessere (haltbarere) Technologien. Soll heißen: Werkstätten und Zulieferer müssen auch Geld verdienen. Für >90% Einsatzzweck des Spring benötigt es keine klassische Starterbatterie auf Bleibasis.
Was passiert denn, was fällt aus, wenn die "Starterbatterie" kaputt ist?
Anders gefragt: Wozu genau dient diese beim Spring?
 
Was passiert denn, was fällt aus, wenn die "Starterbatterie" kaputt ist?
Anders gefragt: Wozu genau dient diese beim Spring?
Es wird initial der 12V Bedarf gedeckt. Steuergeräte, Licht, Radio, etc.
Sobald Zündung an übernimmt der DC/DC (HV zu 12V). Beim Anschalten des Autos bzw Anstecken des Laders noch das Schalten der Schütze (Hinzuschalten der HV).

Das kannste im Prinzip fast mit ner 12V Powerbank realisieren. Viele hier (mich inbegriffen) nutzen eine "12V"-LFP. Funktioniert reibungslos, hat keine Selbstentladung, liefert Strom bis unter -10°C (lädt zwar uU erst bei +5°C!!, je nach Ausführung), ist maximal Wartungsarm, überlebt den Spring aller Voraussicht nach locker, hat die doppelte NUTZBARE Kapazität, you name it...
 
ich glaube Du interpretierst da was falsch. Die Wartung A - alle 2 Jahre und die Wartung B alle 2 Jahre. Und da die abwechselnd sind, musst Du jedes Jahr zur Wartung.
Glaub ich nicht, sonst müsste das so beschrieben sein; alle 30000km oder jedes Jahr eine Wartung, einmal A, einmal B.

Aber da steht alle zwei Jahre, oder 60000km Wartung A und B. Und gemäss Dacia selber, stimmt dies. Hat er mir so gesagt.

Und einmal im Jahr pollen filter. Aber.. Das würde eigentlich von der Fahrleistung abhängig sein, und wie oft man heizt und kühlt. Warum das so drin steht..keine Ahnung.
 
1.) Kann mir mal einer sagen, was der Austausch der kl. Batterie nach 4 Jahren soll? Nach meiner Erfahrung hält eine Batterie normalerweise mind. doppelt so lange.
2.) Kann man nicht einfach wareten, bis sie schwächelt und dann eine neue kaufen?
3.) Eine neue Batterie einzubauen ist bei einem Verbrenner kein Hexenwerk, das mache ich selber. Gibt es da beim Spring eine Klippe, die ich nicht sehe?
Die Blei Säure Batterie ist ziemlich klein, und wird halt eher streng belastet.. Darum alle 4 Jahre eine neue.
 
Es wird initial der 12V Bedarf gedeckt. Steuergeräte, Licht, Radio, etc.
Sobald Zündung an übernimmt der DC/DC (HV zu 12V). Beim Anschalten des Autos bzw Anstecken des Laders noch das Schalten der Schütze (Hinzuschalten der HV).

Das kannste im Prinzip fast mit ner 12V Powerbank realisieren. Viele hier (mich inbegriffen) nutzen eine "12V"-LFP. Funktioniert reibungslos, hat keine Selbstentladung, liefert Strom bis unter -10°C (lädt zwar uU erst bei +5°C!!, je nach Ausführung), ist maximal Wartungsarm, überlebt den Spring aller Voraussicht nach locker, hat die doppelte NUTZBARE Kapazität, you name it...
Danke für die Auskunft!
bzgl. LFP: Da wir hier im Winter doch noch regelmäßig Frost und ich keine Garage haben, lass ich dann da lieber die Finger von...
 
Die Blei Säure Batterie ist ziemlich klein, und wird halt eher streng belastet.. Darum alle 4 Jahre eine neue.
Streng eher gar nicht. Kein Anlasser mit mehreren kW, kein definiertes 14,4V Laden, kein gar nichts.
Da werden mal kurzzeitig mal 100W gezogen und dann ist ende. Mehr Last sieht die PB nicht.

Grade als Nass und nicht als haltbarere AGM ist das per Design ein Fehler bzgl der Langlebigkeit.
Ich will das hier nicht (wieder) noch weiter durchkauen, dafür gibt hier Threads.

Wenn Das Auto anfängt mit "Vampirverust"en, dann schau in den Thread. Ist ziemlich eindeutig wo es her kommt.
 
Danke für die Auskunft!
bzgl. LFP: Da wir hier im Winter doch noch regelmäßig Frost und ich keine Garage haben, lass ich dann da lieber die Finger von...
Sol ja auch welche mit Heizung geben. Da geht halt der erste "Ladestrom" rein ins Heizelement und das BMS verhindert die Ladung bis eine sichere Temperatur erreicht ist. Anschließend schaltet das BMS wieder Frei und der LFP wird geladen. Also eigentlich sehe ich keine Probleme nur schon vorhandene Lösungen.

Man muss nur wollen...
 
Streng eher gar nicht. Kein Anlasser mit mehreren kW, kein definiertes 14,4V Laden, kein gar nichts.
Da werden mal kurzzeitig mal 100W gezogen und dann ist ende. Mehr Last sieht die PB nicht.

Grade als Nass und nicht als haltbarere AGM ist das per Design ein Fehler bzgl der Langlebigkeit.
Ich will das hier nicht (wieder) noch weiter durchkauen, dafür gibt hier Threads.

Wenn Das Auto anfängt mit "Vampirverust"en, dann schau in den Thread. Ist ziemlich eindeutig wo es her kommt.
Ah... das mit AGM stimmt, ist besser, aber die batterie wird mehr gequält im electro auto als im verbrenner.
 
Das kurze Intervall wird m.A. nach damit begründet, dass bei einem Stromer nicht wirklich bemerkbar ist, dass es mit der Batterie zu Ende geht. Bei einem Verbrenner merkst Du es dagegen an der Startfeudigkeit. Beim Stromer hast Du Systemstörungen und kommst nicht drauf, dass es mit einer zu geringen Spannung der Batterie zu tun hat.
Ich denke aber, dass eine Erweiterung der Spanne auf 5 Jahre problemlos möglich ist.
 
Weil sie fast nicht genutzt wird?
Oder wie kommst Du zu der Annahme?
Ich habe das gerade mal gegoogelt:
Die Bleibatterie (12V-Batterie) wird im E-Auto stärker beansprucht,
da sie auch bei abgestelltem Hochvolt-Akku kontinuierlich Bordnetzkomponenten, Steuergeräte und Sicherheitsfunktionen versorgen muss, ohne vom Motor kontinuierlich nachgeladen zu werden. Sie fungiert eher als permanenter Puffer, was zu häufigeren Teilentladungen führt.
Die Gründe für die höhere Belastung im Detail:

  • Ständige Versorgung: Die 12V-Batterie muss IT-Systeme, Telematik und Sensoren (z.B. für App-Zugriffe) speisen.
  • Kein Lichtmaschinenbetrieb: Die 12V-Batterie wird nicht wie beim Verbrenner durch eine Lichtmaschine geladen, sondern nur intermittierend über den Hochvolt-Akku, was die Zyklenfestigkeit stärker belastet.
  • Sicherheitsrelevante Back-up-Funktion: Sie dient zur Aktivierung des Hochvolt-Systems und versorgt essentielle Sicherheitsfunktionen (Bremsen, Lenkung).
  • Zyklenbetrieb: Ein Ladezustand, der selten bei 100% liegt, sondern häufiges Teilentladen beinhaltet, ist stressiger für die Batterie.
Die Lebensdauer kann durch diese ständigen, geringen Lasten und die fehlende Lade-Kontinuität geringer sein als in einem Verbrenner, wo die Batterie primär für den Startvorgang benötigt wird.
 

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