Ladeklappe zugefroren!

Sehr gute Lösung! Mit dem Schrauben bist Du da aber auch schon so weit, daß Du fast die Heizung hättest installieren können.....Aber dann fehlt noch der Heizdraht, die Kabelinstallation, der Schalter drinnen, usw. Deine Idee ist echt gut! Hätte ich die Heizung noch nicht, wäre das die Lösung.
 
Verständnisfrage

Hält das Plastik das mit dem Band aus , oder wäre da vielleicht eine kleine Verstärkung a la @Lodgy angebracht, quasi ein 3D-gedruckt-angepasster Querbalken, der die Zuglast dann etwas verteilt?
Damit da nichts bricht.


P.S. Tolle Idee von dir
Das Plastik ist in diesem Bereich sehr dick. Zwischen den beiden Löchern sitzt auch der Block, der eine der Befestigungsschrauben aufnimmt. Eher reißt das Band als dass sich die Klappe zerlegt.
 
Ich finde es auch sehr gut, die Befestigung an der Innenseite der Ladeklappe anzubringen👍🏼
Zum einen wegen der Sichtbarkeit - aber auch wegen der MaterialBelastung:
Hierdurch wird die Zugkraft ja nicht punktuell auf einen kleinen Kunststoffbereich wirken, sondern über die Klappenkante umgelenkt und verteilt.
Sehr schöne Idee!
 
Sehr richtig. Mit einer Schnur durch zwei Löcher auf der Vorderseite (die erst noch gebohrt werden müssten), könnten diese früher oder später ausreißen. Mit der Umlenkung wird die Hälfte der Kraft auf die Klappenkante geleitet.
 
Sehr richtig. Mit einer Schnur durch zwei Löcher auf der Vorderseite (die erst noch gebohrt werden müssten), könnten diese früher oder später ausreißen. Mit der Umlenkung wird die Hälfte der Kraft auf die Klappenkante geleitet.
Sehr geniale Idee ich bin begeistert.
Im Sommer kann man die Schnur dann unsichtbar in der Klappe lassen.
 
Mich hat es in der Vergangenheit auch schon öfter erwischt und besonders wieder in den letzten Tagen, wo ich öfter aushäusig laden musste. Die ganzen Hirschtalgmassaker und Handkantenschläge haben nichts gebracht, auch keine Duschbäder mit Frostschutz oder Isopropanol. Ein Heizlüfter nützt unterwegs nur als Wurfgeschoss und bei Ikea erst mal die Klappe mit den 12V Föhn anzublasen, dürfte ziemlich albern aussehen. Der Einsatz körperwarmer Flüssigkeiten würde mir dort mit Sicherheit ein Hausverbot einbringen. Ich hatte ja schon die Lasso/Zollstock Methode erfolgreich angewendet, aber die hat auch ihre Grenzen, besonders wenn man den Zollstock zuhause vergessen hast. Die elektrische Beheizung war mir ebenfalls immer zu aufwändig.

Die letzten Tage habe ich mir mit simplem Klebeband geholfen. Das sieht zwar billig aus, funktioniert aber.
In den letzten 14 Tagen hat mich diese Methode nie im Stich gelassen.

Anhang anzeigen 18811

Mit diesen popeligen Streifen habe ich die Klappe immer aufbekommen. Zunächst wird der Öffnungshebel per Lasso, Handschuh oder Beifahrer/in in der Auf-Stellung fixiert, dann wird an den Klebebändern mit einen herzhaften Ruck nach vorne aufgezogen - funktioniert!

Das ist freilich keine Dauerlösung. Mir ging es erstmal darum. ob meine Überlegungen zur Öffnungsmechanik richtig sind. Die Klappe macht nämlich zunächst eine Bewegung horizontal nach vorne, bevor sie in eine Vertikalbewegung nach oben über geht. Dies horizontale Bewegung kostet viel Kraft, die die Federn nicht hergeben, wenn sie zusätzlich noch eine Eisschicht überwinden müssen.
Zum Ziehen ist an der Klappe nichts dran, da müsste man mitten in das Logo ein Fingerloch reinbohren oder einen Schubladenknauf anbringen. Der Zug an den Klebebändern reicht aber schon aus, um das Eis zu brechen, diese Kräfte genügen bereits.

Meine finale Lösung heißt Schnürsenkel statt Klebeband und kostet nur 15 Minuten Zeit, benötigt einen 8er Steckschlüssel und einen Kreuzschlitzschraubendreher.

Zunächst wird die Klappe abgebaut, das sind 4 Muttern M8 auf der Innenseite der Klappe:

Anhang anzeigen 18812

So sieht der Spring nackig aus:

Anhang anzeigen 18813

Auf der Rückseite der Klappe befinden sich 11 Kreuzschlitzschrauben, die vordere und hintere Hälfte zusammenhalten. die werden abgeschraubt:

Anhang anzeigen 18814

Jetzt nehmen wir uns das hintere Teil der Klappe vor. Auf der Unterseite befinden sich zwei quadratische Ablauflöcher - wir müssen also nichts bohren:

Anhang anzeigen 18815

Zur besseren Sichtbarkeit habe ich da mal eine Stricknadel in eines der Löcher gesteckt. Durch die beiden Löcher wird ein Stück Nylonschnur 4mm (oder ein Schnürsenkel) gesteckt und innen verknotet. 20cm Schnurlänge genügen. Dann wird der ganze Schmonzes wieder zusammengebaut und zurück an den Spring geschraubt.

So sieht dann die fertige Lösung aus:

Anhang anzeigen 18816

Ein Zug nach vorne genügt, um die Klappe zu lösen. Die Schnur fällt nicht auf und stört auch nicht die Aerodynamik. Die Klebebänder habe ich natürlich entfernt.
Super analysiert, einfache und pragmatische Lösung, perfekt dokumentiert.
Chapeau!👍
 
Eher reißt das Band als dass sich die Klappe zerlegt.
Danke für die Erklärung,
bin zwar Handwerksmeister mit feachbezogenem Studienabschluss
aber eben aus dem Ernährungsbereich, was ich ( früher ) zusammenzufügen hatte
wurde durch Emulgation und/oder Erhitzen / Dauerreifung erreicht,
daher mein Unverständnis

P.S. Der R4 hat die Klappe seitlich am Kotflügel - gleich mal nachgeschaut hab ^^
 
P.S. Der R4 hat die Klappe seitlich am Kotflügel - gleich mal nachgeschaut hab ^^
Mit den seitlichen Klappen dürfte es eigentlich keine Probleme geben, zumindest kann ich mich nicht erinnern beim Verbrenner je eine zugefrorene Tankklappe erlebt zu haben. Allerdings waren die Dinger nie mit Dichtungen versehen und waren oft mit Diesel oder Benzin in Kontakt. Das könnte ein reines Nasenlader-Problem sein. Vom Ladesäulen ansteuern her finde ich Nasenlader genial. Wenn ich mitbekomme was manche rumrangieren müssen, damit es passt.....
 
Mit den seitlichen Klappen dürfte es eigentlich keine Probleme geben, zumindest kann ich mich nicht erinnern beim Verbrenner je eine zugefrorene Tankklappe erlebt zu haben. Allerdings waren die Dinger nie mit Dichtungen versehen und waren oft mit Diesel oder Benzin in Kontakt. Das könnte ein reines Nasenlader-Problem sein. Vom Ladesäulen ansteuern her finde ich Nasenlader genial. Wenn ich mitbekomme was manche rumrangieren müssen, damit es passt.....
Nasenlader könnten m.E. die Zukunft des automatisierten Ladens sein.
D.h. wenn alle Fahrzeuge ihren Stecker an einer normierten Position haben, könnte man zukünftig bei Rewe und Co. die Klappe Motorgesteuert öffnen und ein Robo-Arm Stöpselt den Stecker ran.
Kommuniziert wird über RFID Chip direkt an der Ladedose des Fahrzeugs mit dem Empfänger am Ladestecker bei Rewe und Co.

So würden die Fahrzeuge zukünftig nur noch kleine Akkus benötigen, da sie bei vielen Stopps wieder aufgeladen werden, ohne dass man sich die Hände schmutzig macht.

Die Ferigteilgaragen von Zapf etc. Werden gleich mit integriertem Lade-robo ausgeliefert, so dass man auch zuhause nur noch mit der Nase vorm Roboarm parkt.

So würde der Komfort des E-Mobils den des Verbrenners bald überholen.

Nur mal so geträumt.
 
Vom Ladesäulen ansteuern her finde ich Nasenlader genial
genau da liegt ein gewisses " Pröblömchön "

Megane rechter Kotflügel
R4 R5 linker Kotflügel
Peugeot ION hinten rechts
Spring mittig vorne

Also Ladekabel etwas länger an 2 x einem Querarmträger mittig der Scheunenparkfläche
um so bei allen Fahrzeugen besser positionieren zu können ohne ewig rangieren zu müssen
 
zumindest kann ich mich nicht erinnern beim Verbrenner je eine zugefrorene Tankklappe erlebt zu haben.
Da sind die Tankdeckel auch nicht an der Front. Jedenfalls hatte ich nie einen, auch wenn es da mal einen Käfer oder war es eine Ente gab. 🤷‍♂️
 
Nasenlader könnten m.E. die Zukunft des automatisierten Ladens sein.
D.h. wenn alle Fahrzeuge ihren Stecker an einer normierten Position haben, könnte man zukünftig bei Rewe und Co. die Klappe Motorgesteuert öffnen und ein Robo-Arm Stöpselt den Stecker ran.

Nur mal so geträumt.
Er schreibt ausdrücklich "Nasenlader----normiert" . Dann würde es keine Problemchen geben. Die gibt es eben nur jetzt wo jeder wieder meint er muß die Ladeklappe neu erfinden. Wie mit den USB Steckern müsste es mal ein Machtwort geben, damit man solche tollen Ladesäulen haben könnte wie @Stephan vom Waldesrand es sich erträumt. Eine sehr gute Idee in meinen Augen.
 
Aber brauchen wir unbedingt einen Roboterarm der uns den Stecker in den Wagen steckt.
Das haben die beim Verbrenner doch auch nie geschafft, warum soll das dann jetzt gehen.:cool:
 
In etwa 120 Jahren hat es die Verbrennerindustrie nicht mal geschafft
oder eben nicht schaffen wollen den Tankstutzen auf nur eine Seite zu bringen
aber so wird an Tankstellen ja auch ermöglicht rechts und links von den Säulen zu tanken
und in Fahrtrichtung die Fahrt fortzusetzen

wenn die E Industrie es schaffen würde bei allen Fahrzeugen so weit einheitlich
zu werden zumindest vorne oder an den vorderen Kotflügeln zu laden wäre
zumindest der Teil gewonnen das man frontal an seitwärts gestaffelte Ladepunkte ranfährt
ohne wild rückwärts ran - rangieren zu müssen

gibt so schon genug Heckrempler - egal welcher Antrieb
 
Dann hätten die E-Autos noch etwas um sich von den stinkenden Tanksäulen abzuheben. Nicht nur leise sein sondern auch komfortabel bei Regen und Schnee laden können.
 
Warum die Ladeklappe hinten ? mal eben gegoogelt und für Verarscht gefühlt befunden:

Einfacher Zugang: Es ermöglicht eine einfache Verbindung an öffentlichen Ladesäulen, ohne dass man um das Fahrzeug herum muss, besonders wenn man rückwärts an die Säule fährt.
Ästhetik: Es ist eine unauffällige Lösung, die das Design des Fahrzeugs nicht stört, da die Klappe die Buchse verdeckt.

Volkswagen: ID.3, ID.4, ID.5 (oft hinten rechts).
Hyundai/Kia: Ioniq 5, Kona Elektro, EV6 (häufig am Heck).
Smart: fortwo EQ (in der Heckklappe)

Warum Heckklappe vorne ?

E-Fahrzeuge mit vorderem Ladepunkt ("Nasenlader") sind oft Modelle auf reinen Stromplattformen, wobei der Anschluss im Bereich des Kühlergrills, unter der Motorhaube oder zwischen Fronträdern und Tür sitzt

Warum vordere Ladeanschlüsse?

Diese Bauweise ermöglicht oft bequemeres Laden, da man das Fahrzeug nicht wenden muss, um rückwärts an die Ladesäule zu fahren. Besonders beim Rückwärtseinparken an engen Tiefgaragen ist dies ein Vorteil, da der Anschluss vorne ist und das Kabel direkt zum Auto geführt werden kann

Zum Thema der eingefrosteten Nasenbox zurückkommend empfinde ich diese als suboptimal, denn sie kann bei Schneeregen und Fahrtwind eben dadurch einfrieren;
vorne an der Seite ist man in Fahrtrichtung vorwärts einfahrend trotzdem nah an der Ladestation dran
( mein Favorit )

Also wohin mit der heimischen Wallbox / Lademöglichkeit??

Mittig in der ( falls vorhanden ) Garage / Hauswand und über Schwenkarm dann das Kabel mit Stecker variabel halten, weil man ja nicht weis welches Fahrzeug man als nächstes dann hat,
wieder Frontlader, rechts oder links vorn, oder eben Hecklader links oder rechts
 
Hallo letztes Jahr hat es geholfen wenn Einer den Hebel ruckartig zieht während der Andere ander Klappe rüttelt, klopft und zieht. Klappe war innen oben total vereist. Kein Wunder: Schnee, Eis und Wasser gelangen direkt hinter der Ladeklappe.
Diesmal hab ich alles fein säuberlich getrocknet, die Klappe innen mit Silikon besprüht. Dann von der
Ich würds mal mit einem Fön versuchen.Letute
 
Letztes Jahr hat es geholfen wenn ich am Hebel gezogen und gleichzeitig jemand an der Ladeklappe gerüttelt, gedrückt und gezogen hat. Mehrmalige Versuche halfen endlich.
Kein Wunder, Schnee, Eis und Wasser gelangen über die Motorhaube direkt über in den Raum unter der Ladeklappe. Alles gefror während der Fahrt zu einem große Eisklumpen.

Diesmal hab ich vor dem Frost alles fein säuberlich getrocknet und innen die Ladeklappe mit Silikon besprüht. Danach von der inneren Kante des Motorraumes eine Wachstuch Tischdecke Richtung Ladeklappe (über die Klappe drüber) geklemmt.
Die beschichtete Decke dann an der unteren Seite der Ladeklappe eingeklemmt und die Klappe geschlossen. Bisher hatte ich noch keine Probleme beim Öffnen der Ladeklappe.
VG Irene
 

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