Ist eine PV-Anlage für mich sinnvoll, rentabel? JA!

Und die Bäume kann man nicht irgendwie fällen, äh ich meine stutzen?🪵
Der Kamin/Feuerschale wollen ja auch was zu tun haben🔥;)
Bei uns auch vom Nachbarn. Vor allem sind das nur noch so richtig hohe, 10m Gerippe. Mehr Efeu als Laub. Die sollen auch weg. Wenn das Haus abgerissen wird.
 
Jahresziel erreicht! Mit allem unter 3000kWh Bezug aus dem Netz. Auch mit E-Auto laden. In der Bilanz haben wir 2724kWh mehr eingespeist, als wir bezogen haben. Verbrauch war 2921kWh aus dem Netz. Der Rest kam aus der PV-Anlage. Richtige Daten habe ich erst dieses Jahr, weil jetzt alles soweit nachvollziehbar mitgeloggt wird.

Und dazu noch: Ich kümmere mich gerade aktiv darum, dass wir 3 weitere Möglichkeiten ausschöpfen.

Nummer 1: Die Schwiegermutter kommt in eine Gemeinschaftliche Erzeugungsanlage mit uns. Das bedeutet sie bekommt im Sommer von uns noch Strom (geschenkt). Sie muss für diesen Strom keine Netzgebühren bezahlen, weil das bei Energiegemeinschaften am selben Hausanschluss kostenbefreit ist.
Nummer 2: Eine Verwandte von uns wohnt ein paar Örtchen weiter. Hier könnten wir den unten gezeigten Überschuss mitgeben. Wir können immer noch nur mit 4KW einspeisen. Aber so könnte sie die 4KW verwerten. Vorteil: 66% niedrigere Netzgebühren für sie. Und unseren Strom kann sie dann für 10ct haben. Warum wir dennoch 10ct haben wollen? Wegen Nummer 3....
Nummer 3: Der Akku mit 15kWh soll in den nächsten Jahren auf momentan maximal 64kWh aufgestockt werden. Das sorgt für 2 Dinge. Erstens können wir dann im Sommer NOCH MEHR einspeisen. Und zwar 24h lang mit 4KW. Das bedeutet, die Verwandte kann dann auch nachts unseren Strom mit bis zu 4KW bekommen und somit weniger bezahlen, wir profitieren von den 10ct und bezahlen den Akku damit ab. Zweitens können wir damit noch mehr im Februar/März/Oktober einsparen. Ich gehe davon aus, dass so noch einmal ca. 500kWh eingespart werden können von uns, die wir nicht einspeisen, sondern selbst verbrauchen können. Das sind noch einmal ca. 150€ weniger p.a.

Ergo: Im Sommer mehr einspeisen, zu den Zeiten in denen sowieso was im Netz fehlt und die Menge der Einspeisung erhöhen.
Und den Eigenverbrauch noch einmal erhöhen.

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Und den Eigenverbrauch noch einmal erhöhen.
Hey ho

wir haben auf unserem französischen Dach auch eine überdimensionierte Anlage,
staatlich gefördert, Verkauf von Strom aufgrund Subvention ausgeschlossen,
da diese Scheune ( 19m Breit ) an beide Nachbargrundstücke stösst, haben wir dortig in die Schalungen der Fenster ( Wassergeschützte ) Steckdosen installiert,

und unsere so " bösen " Nachbarn gehen doch tatsächlich bei und betreiben damit Rasenmäher, Häcksler, Poolpumpe und Poolheizung, Kühlschränke und dergleichen, die " klauen " unseren Strom
ein Nachbar wollte sein Auto ( Citroën Zero ) daran laden, der hat jetzt eine Schlüssel zur Scheune und lädt den Wagen wettergeschützt im Warmen
alles wohlgemerkt ohne irgendwelche Zahlungen in Euro
wir bekommen Honig und Marmelade, unser Rasen wird gemäht wenn wir gerade nicht da sind,
Obst und diverse Gemüse finden sich ein ( ich bin da der - der nie was ernten wird - weil zu untalentiert im Garten ), es lebt sich eine gute Nachbarschaft

Hast du vielleich auch böswillig stromzehrende Nachbarn - ich erwarte dazu keine Antwort ^^

Als nächstes werde ich einen gebrauchten 50 kw DC anschaffen, so das unsere Tochter in der Mittagspause ihre V2G daran laden und den Strom zu Hause nutzen kann, 11 KW Wären da zu langsam

Ach ja 260qm Dach bei 45° Süd
 
Es gibt einige Mangelerscheinungen hier. Wir haben leider vor dem Haus keinen Platz für ein weiteres Auto von z.B. Nachbarn o.ä. zum laden des E-Auto. Der direkte Nachbar neben uns ist nur einmal alle 2 Wochen da. Die Familie, die neben uns gelebt hatte (Flüchtlinge aus Syrien) wurden gekündigt weil der Besitzer sich erhoffte mehr Miete zu bekommen. Jetzt stehts leer.

Eigenbedarf könnte durch einen sommerlichen Pool erhöht werden, aber die Kinder sind noch nicht soweit.

Habe auch schon über eine Tesla-Spule nachgedacht. Oder so eine Skydancer-Figur.

Die beste Idee bisher war mit ausgeliehenen Schneekanonen auf dem Hof ne Schneelandschaft zu machen bei 40°C Umgebungstemperatur....
 
Schneekanonen auf dem Hof ne Schneelandschaft zu machen bei 40°C Umgebungstemperatur....
Ich sehe wir haben die gleichen Luxusprobleme

Haben schon den Strom von der Scheune aus zur rückseitigen Strasse hin ins Haus der älteren Tochter verlegt und dortig den Anschluss zum Versorger gekappt, prompt den Versorger und Finanzamt im Haus gehabt von wegen Stromverkauf, da sich der Hof aber von jeher von einer Str zur anderen Str erschliesst ( gleiches Kataster ) und von wegen Tochter und deren Autos ( Peugeot E ),
wir die Subventionsbedingungen der Nichtverkaufs erfüllen ( gerichtlich bestätigt ),
kann es so bleiben

Denke wir werden es nicht schaffen die Stromerzeugung komplett zu verbrauchen
Wohnhaus hat zudem Ost-West Dach eingedeckt mit PV

Ja PV lohnt sich auch bei uns, drei Wohneinheiten, einige Fahrzeuge und Betriebsbedarf sind vollkommen gedeckt
 
Das wird noch heftiger wenn wir noch das Norddach machen mit dem Metall-Flachdach. Dann kann ich im Sommer ne Eisdiele eröffnen.

Mich stört nur das Entsorgen vorhandener Energie. Ich überlege noch mit den hiesigen Bauern zu sprechen wegen so Verkaufsautomaten. Und ich will noch nicht einmal Geld dafür. Sondern damit hier Saisonales aus der Region für unser Kaff zu kaufen gäbe. Für die Älteren Menschen.
 
Gerade auch mal geschaut, 2025 musste ich noch 2061 kWh aus dem Netz beziehen. Dafür liefen im Dachgeschoss aber im Winter auch die Splitgeräte als Test komplett durch, ohne einmal die Heizkörper zu nutzen.
Bin gespannt, was ich von meinem Netzbetreiber noch zusätzlich überwiesen bekomme. Die angesetzten 39€/Monat waren auf jeden Fall etwas zu gering. Wird sicherlich wieder angepasst.
 

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Der November und Dezember in 2025 war auch echt erfreulich ertragreich.
Unten meine Daten der 14,5kWp-Anlage (Ost/West)
Die (noch) manuell gesteuerten Speicher sieht man da halt nicht.
Auch nicht den Ertrag des vertikal an Südfassade angebrachten 800W-BKWs.
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Das 0,8kWp-BKW hatte ich ja eigentlich nur installiert, um den Winterfrust bei gelegentlich schneebedeckter Haupt-PV zu mindern.

Aber das lohnt sich wirklich deutlich.
Also exakt die Anbringung, wie man sie üblicherweise an Balkongeländern anbringt.
Weil ich zur angenehmeren Installation an der Holzfassade Leichtbaumodule (4Stk à 11kg) wählte, war es mit 350€ ein klein wenig preisintensiver als andere FertigSets.
Aber bei einem Strompreis von etwa 30Cent/kWh wird sich so ein Teil dennoch in 1-2Jahren bezahlt gemacht haben (und läuft weitere 15-20Jahre).
Anfang Oktober hatte ich die Module angeschraubt und in den (winterlichen) Monaten seitdem bereits 180kWh ernten können.
Macht wirklich Sinn.
Und Spaß😊
 
Diese von dir montierte Süd-PV wird zumeist durch Speicher aufgefangen von wegen häuslicher Grundlast

Deine Situation betreffs verschneiter Süd-PV regt ja gerade zu an westlich zu setzen und da mitzunehmen,

ist auf Dauer eh günstiger denn Akkuspeicher

Wir haben gerade ein Objekt dran wo wir die Südseite teils auf dem Dach und teils vertikal an der Südwand setzen von wegen winterlich flacher eingehender Sonnenstrahlung
vll wäre das was für dein Gebäude, evtl per Balkonwerk
 
Diese von dir montierte Süd-PV wird zumeist durch Speicher aufgefangen von wegen häuslicher Grundlast

Deine Situation betreffs verschneiter Süd-PV regt ja gerade zu an westlich zu setzen und da mitzunehmen,

ist auf Dauer eh günstiger denn Akkuspeicher

Wir haben gerade ein Objekt dran wo wir die Südseite teils auf dem Dach und teils vertikal an der Südwand setzen von wegen winterlich flacher eingehender Sonnenstrahlung
vll wäre das was für dein Gebäude, evtl per Balkonwerk
Die Hauptanlage hatte ich vor vier Jahren (mit Belustigung der Nachbarschaft) bewusst auf Ost+West legen lassen, da wir tagsüber durch Ladenbetrieb einen hohen Grundverbrauch haben und AkkuSpeicher zu dem Zeitpunkt jenseits aller Wirtschaftlichkeit waren.

Unser Eigenverbrauch von 82% ist eigentlich gut.
Und der Netzbezug von 1,8MWh wird durch die Einspeisevergütung von 6,3kWh annähernd gedeckt.

Für mich passt das:
Ich möchte damit nichts verdienen, sondern eigentlich nur kostenneutral Strom für den Laden meiner Frau, unseren Haushalt, 1-2 eAutos und Warmwasser erzeugen.

Aber für meinen Geschmack sind Balkonkraftwerke herrliche Invests:
Ich mag zb Aktien aus verschiedenen Gründen ohnehin nicht - und so ein BKW kauft man, besitzt man … und hat eine großartige Rendite… auch CO2-mäßig, solange die Stromversorgung noch nicht zu 90-95% regenerativ und vor allem lokal/ regional geschieht.
 
82% EV ist supergigantisch
Gratulation
Unser Elsässischer Hof liegt nur darüber wegen der ( staatlich geförderten)viel zu großen Anlage von über 260 qm Süd,
dazu kommen dann noch Ost West auf dem Wohnhaus
Speicher zur Deckung Grundlast kam vom Installateur wegen des großen Auftrags im Gesamten
Verkauf ist durch Subventionsregelung für 20 Jahre ausgeschlossen!

Im Breisgauer Objekt zu wenig schattenfreie Fläche, von Süd zu viele Bäume und um die wäre es Schade

Beim nächsten Objekt in NRW nähe Aachen / Köln werden wir keine so gute Bilanz ziehen können,
zu wenig Ost / West Flächen
Süd im Winter Schneebelastet bzw zu wenig Vertikal
 
Ich werde an unserer Südfassade auch noch ca. 4-5 Module montieren. Wenn im Winter die Sonne scheint, dann genau dort ;)
Genau solche Sachen, sofern eben individuell machbar, gehören für mich zu den Themen von Umweltschutz wie auch Kostenreduzierung
Sparsame Fahrweise i.V.m. verminderten Ladeverlusten
dazu eben Nutzung von variablen und/oder Nachtstromtarifen oder eben armotisierenden PV sehe ich als kombinierbare und heute oft schon mögliche kosten&-umweltschonende Mobilität

Heute planen wir die Zukunft unserer Kinder
oder setzen diese schon um
 
Ahja, ich weiss nicht ob es erwähnt wurde.

Wir haben ungefähr 5700kWh eingespeist. Dafür haben wir ca. bekommen (Seite ist gerade down): 570€.
Bezug waren um die 3000kWh. Dafür haben wir bezahlen müssen: ca. 960€
Und 5000kWh schmeißen wir immer weg. Die würden uns jedoch nicht weiterhelfen, da das nur im Sommer bei Sonne über wäre. Dann würden wir nicht zu 10ct einspeisen (mit Förderung) sondern nur noch zu ca. 5ct, also 250€ mehr.

Wir schaffen es also mehr oder weniger nie, kostendeckend zu agieren. Auch im Hinblick auf die in Österreich weiter steigenden Netzentgelte. Momentan liegen diese bei ca. 12ct die kWh inkl. Steuern. Für jede kWh die man aus dem Netz entnimmt. Es wurde nun ein "Sommerrabatt" eingeführt, sodass man im Sommer 20% auf das Netzentgelt einspart. Also nur 9,6ct. Dumm nur: Da speist man ja ein..... Also man entnimmt eh nichts dem Netz. Das wurde gemacht, um mehr Leute auf 15-Min-Werte umzustellen (Österreich hat flächendeckend schon Smartmeter verbaut). In 2027 soll Leistungsmessung für alle kommen.

Mich störts nicht. Wir haben jetzt im Winter einen Tag wieder einen Peak gehabt von 48kWh mit allem (da hat das E-Auto geladen). Machen wir Peak-Sharing und kommen damit auf 2KW und zahlen sogar weniger als bisher.
Jeder der dann aber mit 11KW das E-Auto lädt, der zahlt dann für 11KW. Oder wer elektrisch kocht. Bisher bezahlt nach pauschal 4KW. 7KW wegen kochen? Also wird für 7KW bezahlt.....

@Rollan
Das kann man gar nicht planen, so oft wie das geändert wird alles.
Z.B. für uns als Wenig-Fahrer ist das E-Auto letztes Jahr schlagartig um 66€ p.a. teurer geworden weil es in Österreich nun die E-Auto-Steuer gibt die nach Leistung und GEWICHT berechnet wird, weil man CO² nicht einpreisen kann....

Wie soll man da planen. Ich habe keinen Dunst wie das in 10 Jahren für meine Kinder aussieht, wenn sie langsam in die Zeit zum Führerschein kommen.
 
Das hört sich für mich so an als würdet Ihr bewusst bestraft, dafür, daß Ihr Euch bemüht was Sinnvolles zu machen.
 
@RoterFuchs

Wir haben im letzten Jahr ca 54 000 kw/h mit dem riesigen Scheunendach erzeugt und da es sich um ein subventioniertes Dach handelt nichts verkaufen dürfen
Vom Wohnhaus her gab es 8000 kw/h die eingespeist wurden
Nichts verdient, ok
Aber den Bedarf von 12 Fahrzeugen gedeckt (incl Nachbars Citroën), 3 Wohnungen versorgt
und alles nur weil Töchterchen uns dazu angestimmt hatte von wegen " Papa da gibt es ne Förderung mit der du das alte Scheunendach ....)
Wäre von selbst nie darauf gekommen so eine riesige Anlage zu kaufen;
aber da der Staat da so ein Programm hatte.....
Effektiv ist es so das der Staat bezahlte, wir als Familiw Betrieb und unsere Nachbarn in Gemeinschaft sparen und die Umwelt gewinnt

Also lohnend für alle
Dank Staatsförderung und einer Tochter die sagt was sie denkt
 
@RoterFuchs

Wir haben im letzten Jahr ca 54 000 kw/h mit dem riesigen Scheunendach erzeugt und da es sich um ein subventioniertes Dach handelt nichts verkaufen dürfen
[Physiklehrermodus] nicht kw / h (kilowatt pro stunde) aber kWh (kilowattstunde) [/Physiklehrermodus]

Wenn Sie das nicht verkaufen dürfen, wieso gibt's dan so viel PV dort?
 
Es gab in Frankreich bzw Elsass eine einmalige Förderung in welcher der Staat die Errichtung von PV auf freien landwirtschaftlichen Gebäuden zu 100% gezahlt hat,
Bedingung war das die Gebäudeeigentümer zwar den dort gezogenen Strom frei haben, aber aller Stromüberschuss dann dem Staatsstromversorger EDF überlassen werden muss
Neues Dach und Stromeigennutzung gegen Sozialbeteiligung des Stroms zur Versorgung der Allgemeinheit

Ansonsten gibt es noch die staatliche Förderung mit Einspeisevergütung wie in Deutschland und Österreich auch

Es gibt mehrere Variationen der Förderungen Eigenverbrauch, Überschusseinspeisung und Volleinspeisung
Wobei unter Problematik des schlechten Stromnetzes dann Begrenzungen von Anlagen eingeführt wurden, dezentral die PV dann örtlich nur noch gewisse Größen haben dürfen
 
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