RoterFuchs
eDacia-Genießer
- Ort
- Niederösterreich
- Fahrzeug
- Neuer Dacia Spring
- Modell
- Expression 45PS
- Modelljahr
- 2024
- Motor
- 45PS(33KW)
- Batterie
- 27kWh
- Details
- Wegen Klima Expression
Das ist so. Das war schon am Anfang so als die Anlage gebaut wurde. Es wurde versäumt uns auf folgendes hinzuweisen:Das hört sich für mich so an als würdet Ihr bewusst bestraft, dafür, daß Ihr Euch bemüht was Sinnvolles zu machen.
Die Anlage hat 14,76kwp (so um den Dreh). Wir hatten 20kwp und einen 20KW Wechselrichter gekauft. Wenn man aber das macht, dann wird man auf Leistungsmessung umgestellt. Da wir damals noch Lurchlauferhitzer hatten wäre das nicht sehr praktikabel gewesen... Gemessen wird dann nämlich die ENTNAHME, die ja nen Teufel mit der Einspeisung zu tun hat... Aber sei es drum. Daher wurde nur 14,76kwp installiert. Dann benötigt man einen Netzzugangsvertrag. Also eingereicht, Überschusseinspeisung 14,76kwp mit 15kWh Akku. Genehmigt: 4KW.
Warum 4KW? Der Netzbetreiber MUSS die gesamte Menge nehmen. Wenn das aber nicht möglich ist, weil das Netz nicht ausgebaut genug ist, dann KANN er nicht. Er sagt also: Kann ich nicht. Weil wir aber unseren Hausanschluss mit 4KW bezahlt haben, MUSS er 4KW nehmen. Und das macht er. Unser Anschluss läuft also auf 4KW (nicht gemessene Leistung, da konnten wir den Durchlauferhitzer auch [mit Genehmigung des Netzbetreibers!]betreiben) Ergo: Er nimmt uns 4KW ab.
Und dann hätten wir einen Antrag auf dennoch 14,76kwp Einspeisung stellen müssen. Der Netzbetreiber hätte dann gesagt: Das geht nicht, müssen wir erst das Netz ausbauen. Wir hätten dann von 4KW auf die nötige Leistung bezahlen müssen, damit unser Netzanschluss mehr KW kann. Dann hätten wir auch keine 14,76 genommen, weil das ist ja nur der Peak bei Volllast. Aber 10KW hätte gereicht. Wir hätten dann also bezahlen müssen für 6KW * ungefähr 200€ = 1200€. Wohlgemerkt, das ist nur ein "Netzanschlussentgelt". Es wird deswegen NICHTS umgebaut bzw. es muss nichts umgebaut werden vom Netzbetreiber. Auch unsere Stromleitung reicht völlig aus, immerhin geht auch jetzt schon der Durchlauferhitzer in eine Richtung. Ferner wäre es, wenn, dann der örtliche Trafo gewesen, der am Limit ist.
Dass man dies aber NOCHMAL mitteilen muss (in der Art von: Wir WOLLEN aber mit 10KW einspeisen und daher von 4KW auf 10KW bezahlen) wussten wir nicht. Und dann war es so: Der Wechsel zu 2025 und mit 2025 neue Netzverträge!
Neuer Netzvertrag sagt nun folgendes (sinngemäß): Eure Anlage muss abschaltbar sein. Eure Anlage benötigt im Sicherungskasten die Möglichkeit zum Anschluss eines Steuergerätes, mit dem wir DEINEN WECHSELRICHTER herunterregeln und abschalten können.
Das bedeutet, wir hätten nochmal den Solarteur beauftragen müssen eine solche Möglichkeit zu schaffen UND, der Netzbetreiber hätte uns nicht nur die EINSPEISUNG abschalten können. Sondern er kann dann, wenn z.B. zuviel Strom im Netz ist (wann ist das wohl?) nicht nur diese abgeschaltet, nein er DARF dann den Wechselrichter abschalten. Und das bedeutet, ich darf noch nicht einmal den Strom von der PV nutzen, ich darf noch nicht einmal den Strom aus meinem eigenen Akku nutzen, sondern dann muss ich Strom KAUFEN. Und der Netzbetreiber diktiert mir auch die Netzkosten.... das heißt er wäre in der Lage mich ein- und auszuschalten wie er selbst es für richtig hält!
Das wollten wir nicht. Und damit bleibt es bei 4KW. Der Netzbetreiber weigert sich natürlich was zu ändern, nur mit neuem Vertrag und damit mit neuer Regeleinrichtung mit der ER regeln kann wie er will. Der Solarteur "wusste das nicht, der dachte wenn 4KW dann geht eben nicht mehr".
Und das ist der Grund, warum wir im Sommer ungefähr 5000kWh wegwerfen. Wenn also Leute schreiben: Meine PV hat xy geliefert, wir haben keinen blassen Dunst was unsere Anlage überhaupt erreichen kann, weil die vorher schon abgeregelt wird wegen den 4KW.
Zu meiner Belustigung ist dann 2025 ein Trafo in derselben Ortschaft 3 Häuser weiter gebaut worden. Da hängen aber wir nicht dran, sondern der Bauer mit seiner großen Riesenanlage. Wir hängen weiterhin am Trafo der am Limit ist. Eine Erweiterung von 4KW will ich wegen dem Abschalten nicht.
Die zweite Belustigung betrifft den Fakt, dass hier im Haus noch eine weitere Wohnung ist, mit einem zweiten Zähler. Und der hat ebenfalls 4KW.... man könnte also wieder 4KW einspeisen..... Dann aber abschaltbar, weil das für alle neuen Anlagen gilt. Komisch, das Hauptargument war, dass der Trafo nicht mehr könne und wir deswegen nur 4KW können..... Naja, jetzt ist es halt so.
Die aber ausgesetzt ist, wenn der Strompreis für 6 Stunden 0 oder unter 0ct liegt. Und rate mal, wann das ist? Genau! Dann, wenn du mit der PV Strom erzeugst! Also nützt die Förderung nix.Ansonsten gibt es noch die staatliche Förderung mit Einspeisevergütung wie in Deutschland und Österreich auch
Wir werden das also umgehen müssen. Mit nem großen Akku. Denn mit einem großen Akku kann ich 24h am Tag mit 4KW einspeisen, max. demnach 96kWh. In den Mittagsstunden bekommen wir dann 5ct von der ÖMAG und für die anderen Zeiten, also vielleicht 14 Stunden, bekommen wir 5ct von der ÖMAG + Förderung (je nach Höhe des PV-Strompreises) nochmal 7ct Förderung = 12ct.
Ergo 10 Stunden 40kWh*5ct = 2€ und nochmal 14 Stunden 56kWh*12ct = 6,72€. Macht dann 8,72€ für 96kWh. Sind im Durchschnitt 9ct. Größerer Akku? Sinnlos, weil wir ja nur mit 4KW einspeisen können. In den 10 Sonnenstunden nichts einspeisen weil ohne Förderung? Auch sinnlos, dann verpufft es einfach und wir werfen die 2€ weg.
DAS kann uns der Netzbetreiber nicht verwehren. Weil wir für 4KW bezahlt haben, dürfen wir auch 24h mit 4KW einspeisen.... NOCH darf er das nicht.
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