Spring 2026 - LFP Akku hat Vorheizelement

aber lange nicht so schädlich wie für einen NMC.
Hier muss man "lange nicht so schädlich" definieren. Es gibt Studien genau zum Thema, dass das Märchen mit der niedrigeren Spannung nur ein Märchen ist. Zusätzlich erfolgen alle dieser Studien im kuscheligen 20° C Bereich und nicht bei -5°C oder bei 30°C oder gar 35°C, was auf der Straße die Realität ist.

Wer glaubt, der kann immer ein LFP Auto auf 100% laden, der wird sehr böse überrascht werden. Ich sehe LFP immer noch als Nachteil - kälteempfindlicher als NMC, unrealistische BMS Einschätzung, Probleme im niedrigen SOC Bereich und immer wieder schauen, dass auf 100% geladen wird aber nicht sehr oft und nicht sehr lange. LPS Autos brauchen viel mehr Pflege als NMC.
 
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Hier muss man "lange nicht so schädlich" definieren.
Das stimmt. Ich habe keine genaue Zahl parat, würde es aber im einstelligen Prozentbereich verglichen mit NMC ansiedeln (also bei NMC ca. 10 bis 100 mal so schädlich wie bei LFP).
Es gibt Studien genau zum Thema, dass das Märchen mit der niedrigeren Spannung nur ein Märchen ist.
Ernsthaft? Die will ich sehen! Und die Spannungskurve ist kein Märchen, die kann man leicht nachmessen (was ich auch selbst schon wiederholt getan habe).
Diese Aussage halte ich daher für fake news.
Zusätzlich erfolgen alle dieser Studien im kuscheligen 20° C Bereich und nicht bei -5°C oder bei 30°C oder gar 35°C, was auf der Straße die Realität ist.
-5Grad Akkutemperatur wäre zum Laden tatsächlich schlecht. Um das zu vermeiden, gibt es beim Spring-LFP ja die Heizmatten. Beim Entladen sind -5 Grad für LFP kein Problem.
35Grad hingegen sind für einen LFP ganz nahe an seiner Idealtemperatur. Das ist ein großer Vorteil von LFP im Automobilbau (NMC hingegen wird es da schon zu warm).
Wer glaubt, der kann immer ein LFP Auto auf 100% laden, der wird sehr böse überrascht werden.
Nein. Du kannst einen LFP problemlos 10 Jahre lang jeden Tag auf 100% laden. Faktisch bekommst Du einen LFP über ein (oder auch 2) Autoleben nicht kaputt, egal was Du mit ihm machst (außer durch tiefentladen oder überladen, aber beides verhindert das BMS).
Ich sehe LFP immer noch als Nachteil
Deine Meinung. Ich habe eine andere.
- kälteempfindlicher als NMC,
Beim Laden ja, beim Entladen nein (da ist NMC empfindlicher)
unrealistische BMS Einschätzung,
Ja, ist technologisch komplexer als bei NMC, aber nicht per se „unrealistisch“
Probleme im niedrigen SOC Bereich
Da nehmen sich beide Akkutypen nichts - ist außerdem durch das BMS (und auch bei LFP gut über die Spannung zu errechnen, wann er niedrigen SOC hat) eh ausgeschlossen.
und immer wieder schauen, dass auf 100% geladen
korrekt.
wird aber nicht sehr oft und nicht sehr lange.
Das ist, sorry, Quatsch. Auch wenn etliche Youtuber da technischen Mist erzählen, wird es dadurch nicht wahrer. Follow the science, not the Filmchen! ;-)
LPS Autos brauchen viel mehr Pflege als NMC.
Wenn Du das regelmäßige Vollladen meinst, dann ja. Allerdings halte ich das „bei 80% Bremsen“ beim NMC für mehr Pflegeaufwand, als den LFP einfach vollzuladen. Daher nein.
 
Ernsthaft? Die will ich sehen! Und die Spannungskurve ist kein Märchen, die kann man leicht nachmessen (was ich auch selbst schon wiederholt getan habe).
Diese Aussage halte ich daher für fake news.
Nicht die Spannungskurve ist ein "Märchen" sondern deine, veraltete, Information, dass die niedrige Spannung von 3,7V kein Problem darstellt.
Die Studie ist schon längst bekannt und weit verbreitet:

Zitat aus der PDF:
Dies widerspricht der Annahme, dass es der LFP-Chemie egal sei, ob die Zellen vollständig geladen werden, da ihre nominelle Zellspannung niedriger sei als bei anderen Lithium-Ionen-Chemien.
 
Da nehmen sich beide Akkutypen nichts - ist außerdem durch das BMS (und auch bei LFP gut über die Spannung zu errechnen, wann er niedrigen SOC hat)
Deswegen schalten sich viele LFP Autos bei 10% ab und manche chinesiche Fabrikate wie MG reduzieren die Entnahmerate bei 20%, weil es unproblematisch ist.
Beim Laden ja, beim Entladen nein (da ist NMC empfindlicher)
Quatsch, totaler und absoluter Unsinn! Zusätzlich gibt es verschiedene NMC Technologien, manchmal mit mehr Kobalt, was bei Kälte vorteilhaft ist...LFP hat Probleme mit Kälte egal ob Entladen oder Laden, PUNKT!

Nein. Du kannst einen LFP problemlos 10 Jahre lang jeden Tag auf 100% laden. Faktisch bekommst Du einen LFP über ein (oder auch 2) Autoleben nicht kaputt, egal was Du mit ihm machst (außer durch tiefentladen oder überladen, aber beides verhindert das BMS).

Ja, mach mal:) Deswegen geben die Hersteller maximal 5-8 Jahre Garantie bei vielen LFP Batterien:) Lies die Studie.
Wenn Du das regelmäßige Vollladen meinst, dann ja. Allerdings halte ich das „bei 80% Bremsen“ beim NMC für mehr Pflegeaufwand, als den LFP einfach vollzuladen. Daher nein.
Was soll da Pflegeaufwand an einer Ladung bis X % an wenn ich das einstellen kann im Auto? Zumal 80% Unsinn ist, es können 70% sein, 90% oder eben schnell 100%.

Ich garantiere dir, dass wir sehr bald Posts haben werden mit Problemen mit LFP, sei es im unteren SOC Bereich (weniger Leistungsaufnahme) sei es mit liegenbleiben usw.
Das BMS bei LFP ist ein sehr kompliziertes Ding und selbst Tesla hat das nicht perfekt im Griff. BYD als LFP Hersteller auch nicht. Da wird Dacia bestimmt Probleme damit haben.
Du kannst hier den Post vermerken und dich in 1 Jahr wieder melden...
 
Nicht die Spannungskurve ist ein "Märchen" sondern deine, veraltete, Information, dass die niedrige Spannung von 3,7V kein Problem darstellt.
Die Studie ist schon längst bekannt und weit verbreitet:

Zitat aus der PDF:
Dies widerspricht der Annahme, dass es der LFP-Chemie egal sei, ob die Zellen vollständig geladen werden, da ihre nominelle Zellspannung niedriger sei als bei anderen Lithium-Ionen-Chemien.
3,7V nennst Du bei LFP eine „niedrige Spannung“??
Ach komm, wie sollen wir da weiterdiskutieren, die höchste einigermaßen sinnvolle Ladeschlussspannung bei LFP ist 3,65V. Manche BMS setzen sie noch niedriger an.

Und ich habe auch nicht behauptet, dass die LFP Vollladung „schonender“ sei als bei NMC, weil die nominelle Zellspannung von LFP niedriger sei als bei NMC.
Sondern weil die LFP-Ladeschlussspannung auch ohne Energieentnahme schnell wieder fällt, und nicht auf der Ladeschlussspannung verharrt (wie es bei NMC der Fall ist).

Lassen wir es damit gut sein. Wir haben unsere jeweiligen Meinungen und Wissen ausgetauscht.
Du kannst natürlich gerne nochmals antworten. Dann behältst Du das letzte Wort!
 
3,7V nennst Du bei LFP eine „niedrige Spannung“??
Ach komm, wie sollen wir da weiterdiskutieren
Ja, IM VERGLEICH ZU NMC von 4,2V , was du genau 2 Posts davor als Vorteil genannt hast...Und 3,7V habe ich einfach aufgerundet geschrieben, mein Gott...
Ja, keinen Sinn wenn du jeden Satz anders interpretierst und dir selbst nach 2 Posts mehrfach widersprichst. Melde dich einfach in einem Jahr, als die ersten Dacia LFPs durch die Gegend fahren
 
Müssen wir ernsthaft drüber diskutieren ob ein geladene Akku mehr Schaden nimmt als einer auf 50%?

Ich denke wohl eher nicht. Die Ladungsträger müssen ja iwo hin und das findet das Gitter weniger gut, da atomare physischer Stress. Auch das Problem der "freien Plätze finden" für die Elektronen bleibt bei bei voller Ladung bestehen.

Für die Langzeitstabilität des Elektrolyt ist eine geringere Spannung meines Wissens nach immer noch entscheidend. Kommt aber schlussendlich auf die tatsächlichen verwendeten Materialien im Elektrolyt an. Das betrifft also eher kalendarische Alterung.

Was wir auf lange Sicht sehen werden sind nmc mit ~1-2C peak Entladung und LFP mit über 3C Entladung. Das wird mMn auf Dauer von Entscheider Bedeutung sein.

Das der LFP zyklenfester ist müssen wir hier denke ich nicht besprechen.
 
Weil ein LFP ja 100%-Ladungen mag, wäre das eine schöne Sache vor LangstreckenFahrten im Winter:
Streiten nicht, aber informieren. Das Gerücht, dass LFPs 100% "mögen" oder sogar ewig geladen werden hält sich schon fest
Horst: Es schadet dem Akku aber auch nicht, kann bedenkenlos ewig geladen werden und ewig so rumstehen
 
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Das der LFP zyklenfester ist müssen wir hier denke ich nicht besprechen.
Schon, denn wir haben auch doe kalendarische Alterung und die ist auf der Straße viel wichtiger als die Zyklenbeständigkeit.

Es ist zwar besser für eine kleine Batterie aus Sicht der Zyklenfestigkeit, aber es glaubt keiner ernsthaft, dass hier Springs herumfahren, die 65000km im Jahr absolvieren, dsss es einen Unterschied ausmacht. Die meisten schaffen kaum 10TKM im Jahr und dann hast du in 15 Jahren genau so viel Degradation, wie bei dem NMCs, weil die kalendarische Alterung bei beiden ungefähr gleich ist. Bei LFP in der Kälte sogar höher. Viele verstehen nicht, dass die vermeintlichen Vorteile aus dem Haushaltsbereich auf der Straße kaum Anwendung finden.

Einziger Vorteil, den ich mir ausdenken kann ist, wenn jemand den Spring als Haushaltsakku über den V2L Adapter verwendet. Dann ja
 
Hier einmal die "allwissende Google-KI" zum Thema:
LFP (Lithium-Eisenphosphat) ist deutlich zyklenfester als NMC (Nickel-Mangan-Kobalt). LFP-Akkus erreichen typischerweise 3.000 bis über 5.000 (manchmal bis zu 10.000) Ladezyklen, während NMC-Akkus im Vergleich bei etwa 1.000 bis 2.000 Zyklen liegen.
Hauptvorteile von LFP-Akkus (zyklenfester):
  • Höhere Lebensdauer: LFP-Akkus sind ideal für Anwendungen, die eine lange Haltbarkeit erfordern (z. B. Heimspeicher, Elektroautos).
  • Sicherheit: LFP-Zellen sind thermisch stabiler, weniger anfällig für Überhitzung und gelten als brandsicherer, insbesondere bei Beschädigung.
  • Betriebsverhalten: Sie können häufiger auf 100 % geladen werden, ohne dass die Lebensdauer stark leidet, während NMC-Akkus zwischen 20 % und 90 % betrieben werden sollten.
Hauptvorteile von NMC-Akkus:
  • Höhere Energiedichte: Sie speichern mehr Energie auf kleinerem Raum, was sie leichter macht.
  • Kälteleistung: Sie zeigen in der Regel eine bessere Leistung bei niedrigen Temperaturen als LFP-Akkus.
Zusammenfassend ist für Langlebigkeit und Sicherheit LFP die bessere Wahl, während NMC bei Bedarf an hoher Energiedichte (z. B. für maximale Reichweite bei geringem Gewicht) punktet.
 
... kalendarische Alterung ...
Als ernst gemeinte Frage (ich kenne mich nicht wirklich aus in der Materie), ist die wirklich relevant bei E-Autos, die durchschnittliche Lebensdauer liegt ja bei ca. 10 Jahren? Wenn man Studien der letzten Jahre überfliegt (Beispiel) gehen die davon aus das LFP Akkus im Normalgebrauch bei E-Autos über 10 Jahre irgendwo im Bereich von 10% Degradation haben. Selbst wenn das 20% wären ist das über die Lebenszeit vermutlich nicht sonderlich relevant, zumindest für die Nutzung (man sollte ja ein Auto kaufen das Reserven für den Verwendungszweck hat).

Und wie schwer wiegt das im Vergleich zu den anderen Vorteile der LFP Akkus, als Beispiel sei der Preis, Rohstoffverfügbarkeit (und Umweltschäden im Abbau etc.) und auch die Wiederverwertbarkeit am EOL bswp. als Speicherlösung.
 
Auf eine KI Aussage würde ich jetzt nicht viel geben. Die kaut nur die Daten wieder, die in Menge zu finden sind, und das können durchaus Fehlinformationen sein, die sich halten. Bleiben wir bei: Elektroauto ist toll und effizienter! Marginale Unterschiede wird es geben aber keine Ausschlußkriterien. Die würden nur im Kopf stattfinden.
 
Betreffebd der Lebensdauer scheint es beim Dacia egal zu sein welcher Akku drin ist,

denn der wird aller Voraussicht länger leben als das restliche Fahrzeug drumherum
 
Als ernst gemeinte Frage (ich kenne mich nicht wirklich aus in der Materie), ist die wirklich relevant bei E-Autos, die durchschnittliche Lebensdauer liegt ja bei ca. 10 Jahren?
In 10 Jahren bei 15TKM pro Jahr ist alles egal, egal ob E-Autos oder Verbrenner 🤷
 
In 10 Jahren bei 15TKM pro Jahr ist alles egal, egal ob E-Autos oder Verbrenner 🤷
Finde ich nicht. Ein Auto und sein Antrieb sollte deutlich länger halten. Ich hoffe auf 300000km. Mag naiv sein, aber nur 150000 ist zu wenig.
 
aber nur 150000 ist zu wenig.
Natürlich ist das zu wenig. Daher sagte ich dass es egal ist, weil 150,000km mittlerweile Neuwagen ist. Zumindest was Elektroautos betrifft...Wer nur 150,000km und 10 Jahren aus einem Auto erwartet, der kann fast alles blind kaufen...Die meisten Elektroautos auf dem Markt schaffen blind 300,000km was Batterie angeht und der Rest geht auch kaum kaputt. Außer es gibt irgendwelche Fabrikdefekte wie bei den Stelantis On-Board Lader oder ICCU bei Hyundai und Kia. Oder die alten Batterien bei Volkswagen. Es gibt Teslas mit ersten Bremsen, Motoren und Batterien bei um die 250,000km. Da wurde maximal der Querlenker getauscht und Kabinfilter. Mehr nicht.

Wer 15TKM pro Jahr fährt und 10 Jahren erwartet, dem sollte LFP, NMC, NCA alles egal sein, wird die Haltedauer überleben.
 
Ja, IM VERGLEICH ZU NMC von 4,2V , was du genau 2 Posts davor als Vorteil genannt hast...Und 3,7V habe ich einfach aufgerundet geschrieben, mein Gott...
Ja, keinen Sinn wenn du jeden Satz anders interpretierst und dir selbst nach 2 Posts mehrfach widersprichst. Melde dich einfach in einem Jahr, als die ersten Dacia LFPs durch die Gegend fahren
Ich wollte eigentlich nicht mehr antworten. Aber, weniger an Dich, mehr für die Allgemeinheit, damit sich hier keine bewusste oder versehentliche Falschinterpretation meiner Aussagen festsetzt (bei sowas bin ich nämlich irgendwie empfindlich):
Die NMC-Ladeschlussspannung von 4,2V mit der LFP Ladeschlussspannung von wegen mir 3,7V zu vergleichen, hatte ich nicht geschrieben, werter Kollege!
Ich schrieb, dass bei LFP die Ladeschlussspannung nicht bleibt, wenn die Ladung beendet ist.
Wir reden also von einem Unterschied von 4,2 zu ca. 3,2x.
Aber egal wie man es dreht und wendet, am Ende schafft der LFP ein paar tausend Zyklen bei gutem SoH, und der NMC etliche hundert. Da liegt mindestens Faktor 5 dazwischen.
Ich hoffe, darauf können wir uns einigen, auch wenn wir wahrscheinlich beide über den jeweils anderen sehr den Kopf schütteln.
 
Technik schreitet voran, dagegenreden ??
Sinnlos da zu argumentieren

Du stirbst wenn das Stinkmobil schneller fährt als dein Herz schlägt ......
 

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