Zuhause laden - Empfehlungen

sardello

eDacia-Interessierter
Hallo zusammen,

der Dacia Spring wird mein erstes Elektroauto und daher habe ich noch keine großen Erfahrungen, was das Laden zuhause angeht. Ich kann direkt vor dem Haus parken, habe aber keine Wallbox. Zudem habe ich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach aber keinen Speicher. Da ich größtenteils im Home Office arbeite, habe ich eine Fahrleistung von unter 10.000km im Jahr.

So viel zu meinen Daten. Was das Laden zuhause angeht, habe ich mir folgendes gedacht. Ich bestelle ein Schuko-Kabel für den Dacia und verlege das Kabel durch den Kellerraum bis zum Lichtschacht. Wenn ich mein Auto abstelle, kram ich das Kabel aus dem Lichtschacht und schließe es an. Um die Photovoltaikanlage möglichst effektiv einzubeziehen, stecke ich das Kabel tagsüber in den Schuko-Stecker.

Damit würde ich allerdings nur mit maximal 2,3kW laden, korrekt? Alternativ könnte ich eine verstärkte Steckdose verlegen lassen (wäre das dann immer noch Schuko oder eine Starkstromdose wie in der Küche?) oder direkt eine Wallbox installieren lassen.

Was wäre eurer Meinung nach sinnvoller? Und berichtigt mich bitte, falls ich bei meinen Gedankengängen einen Fehler habe.
 
Mit 2,3kW müsste das funktionieren, trotzdem am Anfang mal nach 2 Stunden schauen ob sich die Leitung vorallem im Sommer erwärmt.

Wenn es doch eurer Haus ist, dann mach doch direkt eine 16A bzw. 32A CEE Steckdose im Lichtschacht, ordentlich verlegt.
Kennst du keinen der sich damit auskennt, Elektriker?
 
Mit 2,3kW müsste das funktionieren, trotzdem am Anfang mal nach 2 Stunden schauen ob sich die Leitung vorallem im Sommer erwärmt.

Wenn es doch eurer Haus ist, dann mach doch direkt eine 16A bzw. 32A CEE Steckdose im Lichtschacht, ordentlich verlegt.
Kennst du keinen der sich damit auskennt, Elektriker?
Mit einer 16A-Steckdose wäre ich dann bei 3,7kW, korrekt? Kann ich das dann mit einer 32A-Steckdose auf 7,4kW erhöhen oder bräuchte ich dafür dann schon eine Wallbox?

Welches Ladekabel würde ich dann benötigen?

Edit: Einen Elektriker hätte ich zur Hand.
 
Mit der 32A CEE bist du Zukunftssicher.
Mit der 16A CEE idt 3,6kW kein Problem, vorausgesetzt, der Querschnitt wird beachtet, sollte ja bei einer Elektrofachkraft kein Problem sein.
Mit 7,2kW laden theoretisch ja, nur gibt es in Deutschland die sogenannte Schieflastverordnug, deswegen darf man das eigentlich nicht.
Hier im Forum steht genug dazu einfach msl unter dem Begriff suchen. ;)
 
Danke. Wenn ich das richtig sehe, so wird von Dacia selbst kein CEE-Kabel angeboten (nur Schuko). Aber im Netz habe ich ein paar Anbieter gefunden. Der Preis liegt allerdings bei 300€. Da macht es schon fast mehr Sinn, direkt eine Wallbox zu installieren.
 
Die gibt es auch billiger, letztendlich kauf dir einen 230V Ziegel und eine entsprechend dazu passenden CEE Stecker und lass deinen Elektriker den gegen den Schuko tauschen oder lass dir einen Adapter machen.
Der Vorteil eines Ziegels zu einer Wallbox ist das man den auch mitnehmen kann und dann woanders nutzt.
 
Bin ja auch ein Novize beim Thema E-Auto.
Was ich gecheckt habe ist folgendes:
In meiner Einzelgarage ist eine verstärkte Steckdose verbaut. Im Haussicherungskasten ist eine 16 A Sicherung und über diese Sicherung geht nur die Garagenelektrik. Allerdings sind die Querschnitte der Kabel mit 1,5 angegeben. Kann ich da dauerhaft (Spring Ladung) 16 A ziehen oder sind die Leitungsquerschnitte zu klein?
 
was meinst du mit einer verstärkten Steckdose? Bei mir sieht es ähnlich aus, Garage mit 1,5qmm und 16A abgesichert. Werde eine CEE 16A 3pol. Steckdose (Camping-Steckdose) installieren und mit 13A laden. 16A Dauerlast ist je nach Verlegeart der Leitung, sowie für den Leitungsschutzschalter zu viel. An einer Schuko-Steckdose kann man dauerhaft nur 10A laden.
 
Bin jetzt gerade schwer ins Grübeln gekommen. Ein entsprechendes Kabel kostet um die 100€. Eine Wallbox gibt es aber bereits ab 150€ (ohne Installation). Die Installation selbst dürfte aber in meinem Fall nicht allzu kompliziert verlaufen. Ich denke, ich werde mir mal ein paar Angebote einholen und dann entscheiden.
 
Hierzulande wirst Du auch von sonstigen Anbietern meist Ladeziegel mit Schukostecker finden. Im Gegensatz zu dem Dacia-Gerät, dass meines Wissens aus Sicherheitsgründen nur 10A kann, bekommst Du aber verschiedene Modelle bis 16A auf dem deutschen Markt. Aber schon die 16A sollte man mit Vorsicht genießen. In Deutschland sind bei fast allen älteren Hausinstallationen die Steckdosenleitungen mit 1,5mm2-Kabeln realisiert worden. Das ist für 16A schon ziemlich knapp. Kommt dann noch eine leichte Kontaktkorrosion in den Anschlussstellen dazu, wird es im wahrsten Sinne brandgefährlich.
 
Hierzulande wirst Du auch von sonstigen Anbietern meist Ladeziegel mit Schukostecker finden. Im Gegensatz zu dem Dacia-Gerät, dass meines Wissens aus Sicherheitsgründen nur 10A kann, bekommst Du aber verschiedene Modelle bis 16A auf dem deutschen Markt. Aber schon die 16A sollte man mit Vorsicht genießen. In Deutschland sind bei fast allen älteren Hausinstallationen die Steckdosenleitungen mit 1,5mm2-Kabeln realisiert worden. Das ist für 16A schon ziemlich knapp. Kommt dann noch eine leichte Kontaktkorrosion in den Anschlussstellen dazu, wird es im wahrsten Sinne brandgefährlich.
Wenn mit Schuko-Stecker und 3,6KW laden dann nur mit einer geeigneten Schuko-Steckdose. Wie die Legrand Green Up Steckdose. Und am besten einen Ziegel nehmen der eine Temperaturüberwachung am Stecker hat.
 
Bin ja auch ein Novize beim Thema E-Auto.
Was ich gecheckt habe ist folgendes:
In meiner Einzelgarage ist eine verstärkte Steckdose verbaut. Im Haussicherungskasten ist eine 16 A Sicherung und über diese Sicherung geht nur die Garagenelektrik. Allerdings sind die Querschnitte der Kabel mit 1,5 angegeben. Kann ich da dauerhaft (Spring Ladung) 16 A ziehen oder sind die Leitungsquerschnitte zu klein?
Lieber "nur" 10A max..
Über Nacht reichten mir >immer< 6A (einstellbar & mobiler Ladeziegel).
Kurz mal 16 A geht auch, aber man sollte nach 1-2h mal die Temp. an den Steckerkontakten🔌 erfühlen.. gerade im Sommer🥵
Mit 2,5mm² ist man eher auf der sichereren Seite, aber auch da a bisserl misstrauisch bleiben und Temp. erfühlen von Zeit zu Zeit.
Die Leistungsschutzschalter / Si.-Automaten oder Kippsicherungen sollten normalerweise auslösen, bevor es zu einem Brand kommt.. normalerweise..
 
Bin jetzt gerade schwer ins Grübeln gekommen. Ein entsprechendes Kabel kostet um die 100€. Eine Wallbox gibt es aber bereits ab 150€ (ohne Installation). Die Installation selbst dürfte aber in meinem Fall nicht allzu kompliziert verlaufen. Ich denke, ich werde mir mal ein paar Angebote einholen und dann entscheiden.
Wenn du eine neue Zuleitung verlegst, dann direkt ein 5x6qmm. Eine 11KW Wallbox mit 2,5qmm wird von vielen Elektriker direkt reduziert und nicht mit den vollen 11KW installiert. Dann hättest du nicht mal die 3,6KW zur Verfügung. Ich würde dir empfehlen ein 5x6qmm zu verlegen, mit 32A absichern, eine CEE32 Steckdose montieren und ein 7KW Ziegel (230V 32A) kaufen. Diesen darfst du natürlich wegen der Schieflastregel nur mit 20A betreiben ;)
 
Die Leistungsschutzschalter / Si.-Automaten oder Kippsicherungen sollten normalerweise auslösen, bevor es zu einem Brand kommt.. normalerweise..
Nicht wirklich, nen 16 A Leistungsschutzschalter wird bei 16 A niemals auslösen... nur bei Kurzschlussstrom (sofort) oder Überlast (je nach Überlast nach Sekunden oder Stunden). Ne alte Leitung die nicht über 16 A überlastet wird oder ne Steckdose kann dann schön vor sich hin schmoren so lange es keinen Kurzschluss gibt.
 
Nicht wirklich, nen 16 A Leistungsschutzschalter wird bei 16 A niemals auslösen... nur bei Kurzschlussstrom (sofort) oder Überlast (je nach Überlast nach Sekunden oder Stunden). Ne alte Leitung die nicht über 16 A überlastet wird oder ne Steckdose kann dann schön vor sich hin schmoren so lange es keinen Kurzschluss gibt.
I know, dann hoffentlich ein B10-Automat, und deswegen "normalerweise", meine Hand würde ich für einen Leitungsschutzschalter, auch buchstäblich, nicht ins Feuer legen:
Daher meine bescheidene el. Empfehlung:
2,5mm² höchstens 30m lang, bei B16-Automaten mit dauerhaft max. 10 A belasten.
 
Wenn du eine neue Zuleitung verlegst, dann direkt ein 5x6qmm. Eine 11KW Wallbox mit 2,5qmm wird von vielen Elektriker direkt reduziert und nicht mit den vollen 11KW installiert. Dann hättest du nicht mal die 3,6KW zur Verfügung. Ich würde dir empfehlen ein 5x6qmm zu verlegen, mit 32A absichern, eine CEE32 Steckdose montieren und ein 7KW Ziegel (230V 32A) kaufen. Diesen darfst du natürlich wegen der Schieflastregel nur mit 20A betreiben ;)
Also 5x6mm² muss man bestimmt nicht verlegen, ausser die Leitungslänge ist so lang das man den Spannungsfall beachten muss.
Grundsätzlich sind 2.5mm² ausreichend bei 11 kW, da wir aber überlängere Zeit belasten würde ich auf 4mm² gehen, bei längerer Leitungslänge.
 
Ich hätte 6mm² genommen. Mit der Möglichkeit zur 32A CEE-Dose.
 
Also 5x6mm² muss man bestimmt nicht verlegen, ausser die Leitungslänge ist so lang das man den Spannungsfall beachten muss.
Grundsätzlich sind 2.5mm² ausreichend bei 11 kW, da wir aber überlängere Zeit belasten würde ich auf 4mm² gehen, bei längerer Leitungslänge.
Eine 11 kW wallbox muss man in der Regel mit 20 A absichern, da die Sicherungen nicht zu 100prozent belastet werden sollten, das steht in den Datenblätter der jeweiligen Leitungsschutzschalter, neozed etc. Ob der 2,5qmm mit 20A vorgesichert werden darf ist abhängig der Verlegeart, Umgebungstemperatur, Häufung und Kabelart. Da der Spring Einphasig ladet bis zu 32A, könnte man direkt mit dem 6qmm oder besser 10qmm eine CEE32 installieren um hier genug Reserve zu haben wenn nötig. Eine anmeldepflichtige 22KW wallbox sollte dann auch eher mit 40A vorgesichert werden wenn die Leitung dass den zulässt. Ich schreibe das hier eher so wie es laut Normen gemacht werden sollte und durch gute Elektrobetriebe gehandhabt wird. Ob die Hauptverteilung überhaubt diese Leistungen tragen kann ist ein anderes Thema. Persönlich würde ich 5x6qmm nehmen, 32A absichern, CEE 32 Steckdose, 7KW Ziegel nehmen und diesen bei 25A einstellen.
 

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