Erfahrung mit langen (>20m) Ladekabeln?

War das jetzt Pionierarbeit oder Missionarische Intervention ??
Ein klassischer Notfall, aber am Land auch ein Event.
Da steht nicht ständig jemand mit einer Kabelrolle vor der Tür.
Ladestation gibt es da nicht und auch sehr wenig Elektromobilität.

Man fährt Diesel !

Wenn dann ein blauer leerer Elektrobus vor der Tür steht, dann weckt das die Neugier und die Schadenfreude.

"Mit unserem Diesel kann das nicht passieren", aber nachdem ich bei denen während des Ladevorgangs einen kostenlosen E-Check durchgeführt hatte, war der Lacher wieder auf meiner Seite. 😋

Da fehlt die Erdung komplett, der Installationstester hat sich gar nicht mehr beruhigt. 😱 Es musste dort ein neuer Betriebserder gemacht werden.

Ich könnte es auch als Kaltakquise verbuchen.🤫

Die Zeit verging wie im Flug und wir sind dann länger als nötig zusammen gesessen, haben gegessen, getrunken und Spaß gehabt.

Seit Sommer war ich jetzt bei denen mehrmals zu dringenden Reparaturarbeiten.

Österreich ist da wirklich anders, in Deutschland hätte ich den ADAC gerufen.

In Worms, Frankenthal oder Ludwigshafen hätte man sicher einen Trickbetrüger vermutet.
 
Die 20m stellen keinerlei Problem dar!
Zumindest sofern keine erhöhte Netzinnenimpedanz bis zum Ladeanschluss vorherrscht, aber dann handelt es sich sowieso um keine Normgerechte Installation der Wallboxen.
Der geringe Spannungsfall kommt kaum zum Tragen. Viele haben ja auch schon 30m vom Haupt/Unterverteiler bis zur Ladesteckdose/Wallbox draussen an der Garage o.Ä.
Und insbesondere zur Steckdose liegt auch kein größerer Querschnitt.

Dem Strom ist es egal ob die Leitung bis zur Steckdose/Wallbox oder das flexible Ladekabel länger ist.

Die Schaltnetzteile in Elektroautos sind meist für den Internationalen Markt und kommen mit einer großern Toleranz an Spannungen (und teilw. sogar Frequenz) zurecht. (Ähnlich wie andere Schaltnetzteile Handy/Laptop etc.)
 

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