1000€ „Spritkosten“ für 74tkm

Hans

eDacia-Angesehener
Ort
Landkreis Garmisch-Partenkirchen
Fahrzeug
Spring‘21
Modell
Comfort+
Modelljahr
2021
Motor
33kW
Batterie
26,8kWh
Softwareversion
0530
Details
CCS, Ladeklappenheizung, TönnchenFrunk
Einfach mal plaudernd…
Ich habe gerade gesehen, das mein SpringAkku nach 74tkm etwa 10MWh Strom durchgelassen hat… nicht gerade wenig als reiner Zahlenwert.
Wenn ich allerdings bedenke, das der größte Anteil (ca. 90%) aus eigener PV stammt und mir dadurch lediglich die Einspeisegebühr von 6,8Cent/kWh entging, ich ca. 6-7% Netzstrom und 3-4% öffentliche Ladesäulen nutzte…
… dann komme ich auf etwa 1000€ Bewegungskosten für die 74tkm.
Also etwa 1,60€/ 100km, wenn ich noch 15% vermutete Ladeverluste aufschlage.
Sparsamer kann man kaum pendeln😁
 
Das sind beeindruckende Zahlen! Ich kann da leider nicht mithalten. Sehr viele Schnellladevorgänge und keine Photovoltaik. Dennoch ist es eine günstige Möglichkeit beweglich zu sein. Nur wenn man einfach an irgendeine Lademöglichkeit geht kann es so teuer werden wie der Verbrenner. Das ist immer noch schade! Worauf ich aber eigentlich kommen will: Selbst wenn es so teuer wäre, wie der Verbrenner, würde ich nur noch elektrisch fahren. Es ist einfach entspannter und schöner zu fahren. Weshalb tun sich manche das immer noch an: Vibrationen, Gestank, Probleme durch die Komplexität der Systeme, teure Wartungen (naja, da arbeitet Dacia ja dran), stärkere Umweltbelastungen, usw. Aber wem erzähle ich das hier?
 
Um auch mal zu plaudern.
Kein anderer Hersteller ist in de Lage, ein derart effizientes Auto als Serienfahrzeug auf den Markt zu bringen.
Das wird auch der Grund sein, warum der E-Cannonball die Effizienz als Kriterium für einen Preis herausgenommen hat.
Meiner hat sich nach 10 Jahren selbst bezahlt durch die gesparten Betriebskosten und ich muss mich nicht mehr rumärgern mit irgendeinem Abgasreinigungssystem.
Und Spaß macht er auch noch seit er nicht mehr so klongt wie früher.
 
Die gleiche Rechnung habe ich auch aufgestellt: Der Spring hat sich nach 100.000 Kilometern allein dadurch selbst bezahlt, wenn ich die Spritkosten fiktiv berechne, die der Smart zuvor benötigt hat.

Er ist damit von den Unterhaltskosten her bislang das mit Abstand günstigste Fahrzeug, das ich je gefahren bin.
 
So langfristige (10Jahres)Prognosen traue ich mir noch nicht zu.
Aber rückblickend hat mir das auch in den letzten vier Jahren etwa 4500€ gespart, alleine durch den „Nicht-Spritkauf“.
Also die Tendenz ist gut 😊
 
Hm, ich fahr ja schon seit 25 Jahren elektrisch und ich kann euch sagen dass es noch nie so teuer war wie jetzt. Liegt jetzt nicht nur am Spring (weil neu gekauft und der Durchfütteraktion beim Händler mit den Wartungen und Tausch von Verschleißteilen) eher an den weggefallenen Möglichkeiten umsonst Strom zu bekommen. Reden wir jetzt nicht von privaten Lademöglichkeiten, die lassen sich logisch am günstigsten betreiben und werden nach wie vor genutzt, auch zu Hause wenn es die Sonne gut meint.

Früher gabs in jeder Stadt und in vielen Dörfern Ladestellen die (auch weil es wenig Nachfrage gab) umsonst waren. Schon allein weil keiner die Abrechnung machen wollte und konnte, einfach hin - Stecker rein los gehts. Ab ins Schwimmbad, einkaufen, Konzert besuchen oder was immer, später abstecken weiter gehts.
Die örtlichen Versorger haben das als Zuckerl gesehen das ihnen nicht weh tat - hat mir mal ein Monteur bei der Reparatur einer Erdgastanktstelle erzählt dass sie sicher mehr Verluste im Gasnetz haben als das getankt werden kann. Btw. als der Kompressor hin war wurde sie abgebaut - da nicht rentabel instand zu setzen.
So wie damals die Typ 2 Ladesäulen wo Fördergelder ins Aufstellen und Betrieb geflossen sind. Mittlerweile entweder ersatzlos gestrichen oder kostenpflichtige Säule mit geeichtem Zähler aufgestellt.

Soll nun nicht in Jammern ausarten, wir haben den Fuhrpark komplett in elektrisch, auch weil ich da mehr dran machen kann als bei Verbrennern, aber günstiger als z.B. mit den Polos die wir auf erdgas fuhren liegen wir eben nur im Sommer. Sind recht gut mit dem Spring vergleichbar, die konnten wir mit 4 kg /100km Methan bewegen. wenn die Frau nun 90 km auf Außenstelle fährt und dort den Spring nachläd sind ca.10€ fällig, damit ist der Polo doppelt so weit gekommen...
 
Diese Sichtweise konnte man jetzt nicht haben, weil der Zustand vorher unbekannt war. Interessant, wie sich das gewandelt hat. Ich hatte früher LPG Autos und musste das irgendwann mangels Tankmöglichkeiten aufgeben. Auch das war schön günstig und es war immer sauberes Öl im Auto, da kein Ruß anfiel. In Italien war das Gas so günstig, daß man meinte einen Gratisurlaub zu haben. Ja früher........
 
Diese Sichtweise konnte man jetzt nicht haben, weil der Zustand vorher unbekannt war.
Ich vergleich auch manchmal Äpfel mit Birnen aber ich lüg mir nicht in die eigene Tasche.
Logisch der Spring war vorher vollgeladen und so sehen dann die Abrechnungen aus:
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Ok es ist Winter und er muss elektrisch heizen (die Frau ist aber keine Frostbeule so wie ich - fährt auch mal ohne Heizung wenn die Scheiben frei bleiben) Der Verbrauch ist aber für "flotte" Fahrt normal. Trotzdem kein Vergleich zu den Fahrleistungen des Polo, Aussage der Frau - "da war ich immer in einer Stunde dort" - jetzt ist sie froh wenn sie es in eineinhalb Stunden schafft.

Ich hatte früher LPG Autos und musste das irgendwann mangels Tankmöglichkeiten aufgeben. Auch das war schön günstig und es war immer sauberes Öl im Auto, da kein Ruß anfiel. In Italien war das Gas so günstig, daß man meinte einen Gratisurlaub zu haben. Ja früher........

Die letzten Verbrenner die wir fuhren waren alle monovalente CNG Fahrzeuge. Selbst die "dicke" Multipla konnte man mit ca. 5 - 6 kg Verbrauch fahren. Einmal sind wir fast in einem Rutsch an die Adria gekommen (800 km) mit einer Füllung für damals in D grob 25€, in Italien war es nochmal günstiger.
Und die Kisten würden heute noch fahren wenn der Terror mit den Druckbehältern nicht wär...
 
Meiner hat sich nach 10 Jahren selbst bezahlt durch die gesparten Betriebskosten und ich muss mich nicht mehr rumärgern mit irgendeinem

Die gleiche Rechnung habe ich auch aufgestellt: Der Spring hat sich nach 100.000 Kilometern allein dadurch selbst bezahlt, wenn ich die Spritkosten fiktiv berechne,
@Stefan56 und @Oliver123
Ihr seit aber optimistisch: 10 Jahre und/oder 100000 km soll der Dacia Spring durchhalten? 😉
 
Ihr seit aber optimistisch: 10 Jahre und/oder 100000 km soll der Dacia Spring durchhalten? 😉

Das hätte ich anfangs auch kritisch gesehen, aber 40 % vom Ziel sind bereits erreicht, der TÜV sagt nach drei Jahren "ohne erkennbare Mängel" und selbst der nach wie vor vorhandene Klong erscheint mittlerweile gewohnt und nicht mehr bedrohlich.

Hinzu kommt, dass das Fahrzeug gebraucht nichts mehr wert ist. Warum also nicht einfach behalten und weiterfahren!
 
Ich bin da auch recht optimistisch:
Nach 4Jahren und 74tkm ist die Reichweite „gefühlt“ um etwa 10% geschrumpft.
Nach weiteren vier Jahren und 70-80tkm wird’s wahrscheinlich gefühlt auf 80% der ursprünglichen Reichweite hinauslaufen.

Für Langstrecken macht‘s dann irgendwann keinen Sinn mehr. Aber für den größten Teil der km (Pendlerei 96km) wird der wahrscheinlich noch eine ganze Weile ausreichen.
 
Nur noch 80% des Ursprungs fände ich im Winter nicht mehr so lustig, Aber bis dahin finden sich vielleicht Möglichkeiten der Akkuüberholung. Ich bin da optimistisch, denn andere werden die gleichen Probleme haben.
 
Wissen wir eigentlich genau welche Zellen verbaut sind?
Um überhaupt was auszutauschen fehlen uns noch viele Informationen.
Davon abgesehen ist die Frage ob die Zellen überhaupt noch erhältlich sind.
 

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