Förderung und Fördertopf

Springbock

Mitglied
So ist das. Logisch. Weiß ich.
Will nur sagen, ich hätte ja die Gelegenheit wahrnehmen können, will aber nicht, weil ich nach wie vor von dem Auto und dem Konzept überzeugt bin.
 

nidom

Aktives Mitglied
Ich habe wenig Zweifel daran, gerade weil die Grünen ja ganz weit vorne mit dabei sind nach der Wahl, dass hier einer auf seinen Zuschuss verzichten muss. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Topf noch einmal aufgestockt und die Förderung vll sogar noch angehoben wird. Wobei ich mit den 6000 EUR mehr als zufrieden bin.
 

Betty63

Mitglied
Allerdings muss der Topf wieder aufgefüllt werden damit es mit der Förderung weitergeht.
Man darf gespannt wie die neuen Damen und Herren die Sache anpacken.
Ein Stop / deutliche Senkung der Förderung der Förderung von Hybriden wäre keine Überraschung.
N.m.M. sollte Ladefaulheit nicht mehr belohnt werden.
 

Bully66

Sehr bekanntes Mitglied
Ein Stop / deutliche Senkung der Förderung der Förderung von Hybriden wäre keine Überraschung.
N.m.M. sollte Ladefaulheit nicht mehr belohnt werden.
Zumindest, wenn es sich dabei um Firmenfahrzeuge handelt. Wenn ich mir das bei uns anschaue, die Außendienstler bestellen sich alle Hybride, können die aber in der Firma gar nicht aufladen, da keine Lademöglichkeiten vorhanden sind. Und ich glaube nicht, dass die ihren Wagen an ne Ladesäule stellen oder zu Hause laden. Bei Privat genutzten Fahrzeugen sehe ich die Problematik etwas weniger - obwohl es hier sicher auch Lademuffel gibt.

Böse behaupte ich jetzt auch mal, dass die Hybriden die Ladesäulen auch nur "unnötig" belegen und für uns die freien Ladesäulen verknappen (aber das ist jetzt nur eine nicht so ernst zu nehmende Behauptung).
 

Matschek

Neues Mitglied
Zitat:

Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs muss nach Einschätzung einer Regierungskommission deutlich an Fahrt gewinnen. „Trotz erheblicher technischer Fortschritte konnte der Verkehrssektor in den letzten Jahren die CO2 -Emissionen nicht reduzieren“, heißt es im Abschlussbericht der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM), der nun in Hamburg vorgelegt wurde. „Die Notwendigkeit zum Handeln ist dringender denn je, denn das Verkehrsaufkommen wächst insbesondere im Güterverkehr bei gleichzeitiger Verschärfung der Klimaschutzziele weiter.“

(dpa). Nach Einschätzung des Expertengremiums müssen demnach bis 2030 „bis zu 14 Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland unterwegs sein“. Als Planungshorizont für die Autobranche habe ein Bestand von sieben bis zehn Millionen E-Pkw 2030 gegolten. Von diesen Größenordnungen ist der Pkw-Fuhrpark noch weit entfernt. Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren Anfang 2021 etwa 48,25 Millionen Pkw in Deutschland zugelassen, von denen 309 000 reine Elektroautos waren – ein Anteil von 0,6 Prozent.


Meine Meinung:


Fördergelder werden auch über 2021 hinaus bereitgestellt. Anders werden die Ziele nicht erreicht.


Gruß Matschek
 

king1944

Mitglied
Zitat:

Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs muss nach Einschätzung einer Regierungskommission deutlich an Fahrt gewinnen. „Trotz erheblicher technischer Fortschritte konnte der Verkehrssektor in den letzten Jahren die CO2 -Emissionen nicht reduzieren“, heißt es im Abschlussbericht der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM), der nun in Hamburg vorgelegt wurde. „Die Notwendigkeit zum Handeln ist dringender denn je, denn das Verkehrsaufkommen wächst insbesondere im Güterverkehr bei gleichzeitiger Verschärfung der Klimaschutzziele weiter.“

(dpa). Nach Einschätzung des Expertengremiums müssen demnach bis 2030 „bis zu 14 Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland unterwegs sein“. Als Planungshorizont für die Autobranche habe ein Bestand von sieben bis zehn Millionen E-Pkw 2030 gegolten. Von diesen Größenordnungen ist der Pkw-Fuhrpark noch weit entfernt. Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren Anfang 2021 etwa 48,25 Millionen Pkw in Deutschland zugelassen, von denen 309 000 reine Elektroautos waren – ein Anteil von 0,6 Prozent.


Meine Meinung:


Fördergelder werden auch über 2021 hinaus bereitgestellt. Anders werden die Ziele nicht erreicht.


Gruß Matschek
Hallo und guten Morgen
Ich bin ein großer Verfechter der Elektromobilität und sehe es als den einzigen Weg die ca 20 % der Emissionen welche durch den Verkehr verursacht wurden zu Reduzieren.
Daß dies auch staatlich gefördert wird ist der richtige Weg. Die Förderung beträgt, wenn ich richtig gerechnet habe, ca 78 Milliarden.
Auch ist der Anreiz der Steuerbefreiung auf 10 Jahre der richtige Weg.
Nur eine Frage hat bis jetzt noch niemand beantwortet, bzw angesprochen.
Dem Staat entgehen mit jedem neu zugelassen E Fahrzeug die Kfz-Steuer und ein großer Betrag, die Mineralölsteuer.
2019 immerhin ca 40 Milliarden im Jahr Einnahmen.
Nun meine Frage , wie werden die Mindereinnahmen ausgeglichen !!??

Wo die zu erwartenden Steuermindereinnahmen herkommen sollen, das hat bis heute noch kein Politiker offen diskutiert!
Was denkt und wisst ihr denn zu diesem Thema....
 

Betty63

Mitglied
In dem der Steuerbefreiungszeitraum gekürzt wird und dann die E-Autos nach Gewicht besteuert werden.
So ist das bereits heute im Steuertarif hinterlegt.
Zitat entnommen bei Auto-Bild:
Nach Ablauf der Befreiung berechnet sich die Kfz-Steuer nach §9 Absatz 3 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes. Berechnungsgrundlage ist dort das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs. Je angefangene 200 Kilogramm Gesamtgewicht werden bis 2000 kg 11,25 Euro fällig, von 2000 bis 3000 Kilogramm 12,02 Euro. Von 3000 bis 3500 Kilogramm sind es 12,78 Euro. Auf diesen Betrag gibt es dann am Ende 50 Prozent Nachlass, so sieht es das Gesetz vor.
Zitat Ende
Da das maximale zulässige Gesamtgewicht beim Spring so etwa 1300 kg beträgt wären das dann 78,75 € KFZ Steuer im Jahr, wenn ich den Nachlass nicht berücksichtige.
Denn die Höhe des Nachlasses kann man mal eben per Verordnung ändern , nur ein böser Mensch würde das als Steuererhöhung bezeichnen; da werden dann die Subventionen "abgebaut". :unsure:
Da ist mein LPG Logan TCE90 mit 24 € im Jahr z.Z. deutlich günstiger.

Und es würde mich nicht wundern wenn auf Ladestrom später mal weitere Steuern erhoben werden.
Denn neben der Mineralölsteuer entfällt ja auch die anteilige Umsatzsteuer: noch mal 8 MRD €.
Egal wie der Finanzminster heißt: die Ideen sind schon in der Schublade.
So günstig wie das Laden zur Zeit an der eigenen Solaranlage ist wird es nicht bleiben.

Aber man kann Storm nicht einfärben wie den bekannten DIESEL-Ersatz: Heizöl. Da ist noch Potential beim Strom.

Eine Vision:
Alle Ladestationen (privat und öffentlich) werden dann einen geeichten digitalen, mit der Steuerbehörde verbunden Zähler haben, und dann wird einfach die Steuer abgebucht. Ja sogar in DE !!
Und die lokalen Stadtwerke kassieren die zusätzlich Zählergebühr; ein Zähler im Haus ohne Gebühr: da kriegen die Stadtwerke ja Alpträume.
Und dann macht man mal HomeOffice ... dann muss du Sitzsteuer zahlen, weil du kein E-Auto fährst und dich nicht bewegst.
Sitzsteuer 5 € pro Stunde! Dein Pflicht-Fitnessarmband sagt dem Finanzminster alles....
Und furzen kostet extra wegen Methan Ausstoss.... vorsicht Gas-Sensor im Stuhl , und dein Stuhl hat WLAN !
Vision Ende.
Und hört auf zu Lachen!

Niemand, außer dem einzelnen Individum, will, das wir preiswert Auto fahren.
Das heute schon so ... warum sollte sich das ändern?
 

king1944

Mitglied
Sehr gut Info und Visionen..
Fakt ist dass es noch nie billiger geworden ist...
Ich bin auch sicher daß die Kilometerpauschale , vorbereitet von H. Scheuer kommt. War nur ein Vorwand ,die Millionen Ausgaben als Mautvorbereitung zu deklarieren..um dann ein Konzept in der Schublade zu haben...
Eigentlich ist die einzige vernünftige Lösung, weniger Fahrzeuge... aber wer macht das...
 

Jürgen

Neues Mitglied
@Betty63,

das was Du trinkst, rauchst oder sonst zu Dir nimmst möchte ich auch... ich hab mich fast kugelich gelacht bei Deiner Vision. Echt klasse... (y) 😂

Wobei ich natürlich weiß das es ein ernstes Thema ist...😕
 
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