Dacia Spring für einen Elektro-Umbau zerlegen - was ist über die Technik bekannt

Das mit den 65PS hat auch noch ein anderes Thema - den Mini gab es mit 44PS und mit 63PS, da ich
noch keinen gefunden habe, der geeignet scheint weiß ich auch nicht das im Fahrzeugschein stehen wird,
also ist 33KW der sicherere Weg - es gibt einige Umbauten die auf 18KW basieren und außer dass
bei 100km/h Ende ist reicht das von der Leistung.

Wenn man genauer hinschaut stellt sich aber auch heraus, dass das Äpfel mit Birnen ... Autohersteller
reden immer von P-Peak, schaut man nach einem E-Motor im Katalog gibt es Nominal-P und Peak.
Soll heißen, die 33KW sind Peak, hab ich gelesen 15s? Ein Tesla hat auch 220KW Peak. Andererseits
ein Otto-Motor hat seine Leistung bei 3..4000RPM. Aber wie gesagt, ich will weder einen besseren
Rollstuhl bauen noch zur Formel 1.


Meilensteine - so sagen die Manager:
1. gut abschätzen ob die Technik räumlich in den Mini paßt
2. Spring bezahlbar bekommen
3. zerlegen - das mit dem Kabelbaum stell ich mir heikel vor
4. ohne Karosserie, ohne ABS, ESP, ASR, ... Motor drehen lassen
5. in den Mini einbauen, Akku "im Auto verteilen"
6. TÜV
7. Optimierung wie ASR oder die theoretischen 110km/h überwinden

All das bevor ich für solche Hobbys zu alt bin und ohne in der Irrenanstalt zu enden, wenns klappt
kostet mein Traumauto 15..18..20K€ ... 10K€ der Mini, 5K€ der Spring und 5€ Whatever.

Ggf. 33KW kaufen und einbauen, später dann den Motor tauschen - sozusagen ein Update

Zurück zu meiner Kernfrage, hat jemand einen defekten Antrieb in der Ecke liegen, an dem er mal
mit dem Meterstab messen kann ... oder eine Gewichtsangabe machen?
 
Siehe #14. @Gerry 1610 hat so ein Ding rumstehen. Müsst Ihr Euch mal absprechen.
 
Ich finde das ein tolles Projekt und drücke dir die Daumen das alles nach deinen Vorstellungen funktioniert.
Der Spring ist übrigens auch nichts anderes als ein umgebauter Verbrenner.
 
Auch ich hatte mir schon mal meine Gedanken gemacht über ein Umbau von mein Golf 1Cabrio auf Dacia Spring . Denke vom Platz ist es machbar aber was ist mit Abs und so weiter kann man raus programmieren und was sagt der TÜV dazu . Werde mir da weiter meine Gedanken zu machen und wenn ich dann mein Ruhestand erreicht habe mal sehen ob ich es umsetzen kann.
 
Ich will es nicht zerschreiben, aber mir fehlt der Glaube dass das jemals fahren würde.
Selbst wenn alle Prüfer der Welt die Augen zudrücken und du der Glückspilz des Jahrhunderts bist.
Der Spring hat doch schon viel zu viel Vernetzung mit hier und da, kommt man als normaler User schon mal ins Schlingern. Und wer baut sich denn den Klong von einer Kutsche in die Nächste?
Da ist der alte IMIEV Antrieb noch eher was aber auch da kommuniziert doch auch schon Einiges.

Verweis auf gewerbliche Umbauer die Erfahrung, geprüfte Komponenten und einen Draht zur Prüfstelle haben trau ich mich bei dem Enthusiasmus ja kaum zu machen.

Bin nicht in der Mini Szene - gibt schon Umbauten auf elektrisch, schau dich doch da mal um.
Bei den Kleinstwägen ist Gewicht mit das größte Problem, der Akku ist so viel wie zwei Personen.
Am Ende darfst du wenn bis dahin wirklich alles klappt alleine damit fahren, plus Handgepäck.

Gibt leider genug angefangene Projekte die nach jahrelangem Anlauf und Planung dann im Verkauf der Komponenten enden - wenn man überhaupt einen findet der das dann noch haben will und was bezahlt...
 
Also, noch bin ich weit entfernt vom erklärten Experten - was die Erfahrungswerte Anderer und
aus dem entsprechenden TÜV Blatt hervorgeht ist, Basis ist der Mini und was zum Zeit der Zulassung
Pflicht war bzw. was der Mini damals konnte, also:
- max 63PS, Vmax 145km/h (begrenzt durch Physik)
- Bremse, Blinker, Licht ...
- bis 1996 kein ABS, kein Airbag, kein ESP, kein Whatever

Sprich, der Spring-Motor muss "nur" in den Mini und seine 33KW bringen, ein BMS ist Pflicht und
weitere Regeln die aus dem TÜV Blatt hervorgehen. Das ist auch was die Profi-Umbauer machen,
E-Motor + Getriebelösung + Controller + ECU + BMS + Batterie + Ladegerät + TÜV Abnahme.
Beim Mini gibt es die Erschwernis Getriebe, Lösungen sind:
- Getriebe umbauen, bleibt aber Schaltgetriebe ohne Kupplung
- anderes Getriebe vom Teilehändler
- z.B. Antriebe portieren, Leaf, Think oder vielleicht auch Spring

Bisher war ich nicht sonderlich erfolgreich bei der Suche nach Tuning für den Spring, sprich ob
jemand erfolgreich an der ECU herumspielen konnte, ABS / SEP / ASR ausschalten und Vmax
entsprechend der Reifegröße anpassen bzw. die Geschwindigkeit für die neue Reifengröße, dann
wäre Vmax noch nicht mal ein Thema.
Ggf. könnte man auch einen Keil setzen, Spring Motor + Getriebe + Controller an eine freie ECU, die
sich programmieren läßt - Reifengröße und Vmax sind dann kein Problem. Auf der anderen Seite
wäre dann Akku, BMS und Ladegerät wieder aus dem Spring. Die ECU wäre ggf. Diskussionspunkt
bei der Abnahme.

Der Spring Akku ist 180kg, ABER 50kg davon sind Gehäuse und BMS ...
Andere Antriebe in der Liga 40kg
Akku 130kg
20..30kg BMS
10kg Ladegerät
ergibt grob 200..220kg

Dem steht 150kg für Motor und Getriebe aus dem Mini gegenüber plus Tank, Auspuff und was noch
alles übrig ist - das wird auch grob bei 200kg liegen ... halbwegs ausgewogen.

Letztlich ist alles mit einem Risiko - ein Schrott-Spring 6000€ bis er auf dem Hof steht, eine Woche
schrauben und alles ist ausgebaut und die Karosse wird Schrott. Das ein oder andere gute Teil
daran kann man sicher bei Ebay verkaufen, Räder ... gute Teile wie Türen etc., scheitere ich dann
wirds ein Fall für Ebay und ich schraube entweder den Benziner in den Mini oder kaufe mir für 12
bis 15K€ die Teile für einen E-Umbau, gut ich könnte auch 60K€ ausgeben und mir das Tesla-Kit
in den Mini schrauben ...
 
zumal es ja bestimmte Fahrassistenzsystem gibt die zwingend vorgeschrieben sind: Diskussion zu Fahrerassistenzsysteme im Auto
Ja das ist schon ein Problemchen und nicht zu unterschätzen.
Ich sehe es aktuell bei mir.
Selbst beim Aufrüsten eines Essential mit den Teilen von einem Extrem gibt es unüberwindbare Hürden.
Bei manchen Teilen braucht man die Fachwerkstatt und die machen mit gebrauchten Teilen nichts.
Mein Wrack ist ein reiner Blechschaden und trotzdem ist es schwer. Die Technik ist grundsätzlich funktionstüchtig. Das Fahrzeug ist im geparkten Zustand weg gerollt und abgestürzt.
Ein Schnellladegerät nachträglich in einen Essential einzubauen ist der facto nicht möglich. Zwei Steuergeräte müssen da mitspielen. Dafür braucht es natürlich eine geänderte Software. Das kann nur die Werkstatt.
Ich habe heute ein Angebot aus Bulgarien erhalten, die würden den Spring für 6000€ Fixpreis reparieren. Ich bin skeptisch, weil ich den Akku gut gebrauchen kann und der Wrack-Preis sehr, sehr niedrig war. Für mich lohnt sich das Ausschlachten eindeutig mehr. Natürlich kann man Blech ausbeulen und eine Richtbank hat auch bald jemand. Allerdings bin ich mir nicht sicher wie sich das auf die Lebensdauer auswirkt. Ich muss den Akku in jedem Fall ausbauen, denn ein Wrack Transport mit Akku macht definitiv viel Ärger und ist teuer. Spätestens an der Grenze ist dann Schluss mit Lustig.
Die würden also das Auto ohne Akku nach Bulgarien mitnehmen, reparieren und dann zurück nach Österreich bringen Erst danach wird der Akku wieder eingebaut und das Auto sollte dann funktionieren.

Das ist für mich kein realistisches Szenario.
Ich nehme lieber den Akku raus und habe einen billigen PV Speicher.
Mein Neffe verkauft dann die restlichen verwertbaren Teile, die ich in meiner Dose nicht einfach einbauen kann über eBay und ist glücklich. Mein Wrack ist BJ 25 ..... .
Es war ein Vollkasko Fall.

Wenn ich mir nun vorstelle, ich baue das in einen Mini ein. Das würde mir Magenschmerzen verursachen.
Also, mir reicht es schon einen Twizy zu zerlegen und zu reparieren.
Das ist gegen den Spring 2 aber Steinzeit.
Selbst beim Essential piept es ständig vor lauter Sensoren und das Notfallsystem muss ja auch rein.
Ich wünsche für das Projekt jedenfalls viel Glück. Respekt, wer das stemmen kann.
 
Thematisch schwierig. Ein Mini mit Benziner - da bin ich bis zu aller Tage Ende auf Hilfe angewiesen, die
realistisch betrachtet immer schwieriger wird, weil die alten Hasen nach und nach aufhören. Ein Umbau
ist auch nicht so ganz einfach, mit ungewissem Ausgang. Der Erfolg anderer zeigt, dass es möglich ist,
also den "richtigen" Weg ausloten.
Mechanisch - machbar, ggf. muss ich mir das ein oder andere schweißen oder fräsen lassen.
Das mit der Elektronik und dem ganzen Firlefanz drum herum ist heikel. In der Theorie - alles
aus der Karosserie ausbauen (außer Airbag) und wieder zusammenstecken, dann sollte das doch
erst mal funktionieren, so eine Karosserie ist doch keine aktive Komponente.
Ein Notfallsystem ist keine Pflicht ... außer der Hersteller hat das so programmiert - 1992 gab
es sowas nicht, also auch nicht nötig für den TÜV. Sensorik ist eher das Thema, eigentlich bräuchte ich nur
die Radsensoren fürs ABS - den Rest sollte ich irgendwie portieren können. Im Prinzip kann ich mir auch vorstellen, dass nachzuempfinden. ABS ist vermutlich Induktionsprinzip, sprich analog.
Wenn ich die Antriebswelle vom Mini und das Getriebe vom Spring miteinander verheiraten muss,
dann könnte ich nahe am Getriebe die Sensorik realisieren, die normalerweise in der Radnarbe
steckt - ist doch kein unumstößliches Naturgesetzt wo der Sensor sitzt. Wenn ich die
Unterdruckpumpe vom Spring übernehme, warum nicht die komplette Bremsanlage außer der Zylinder.

Läßt sich wie gesagt letztlich nur durch ausprobieren herausfinden.

Die Alternative eines "fertigen" Kit hat u.a. den Nachteil, dass es da kein ASR gibt, sondern vereinfacht
Getriebe - Motor - Controller - Akku und Gaspedal.

Zurück zu den Basics - Maße und Gewicht, hat da jemand zufällig etwas für mich parat?
 
Wenn du bei Renault keinen Fachmann, besser einen guten Freund zur Seite hast, dann wird es sehr schwer.
Worauf ich hinweisen möchte, ist, dass der Spring teilweise diffuse Fehlermeldungen bringt. Ist z.B. die 12V Batterie leer, meldet er einen Fehler in Bremssystem.
Wenn du dieses System in einen Verbrenner einbaust und einige Sensoren nicht benötigst wird es Fehlermeldungen bringen. Das kann richtig lustig werden.
Da kann wieder nur die Fachwerkstatt helfen.
Die haben aktuelle Firmware und Zugriff auf das System. Mit alternativen Methoden kommt man da vermutlich nicht weit.
 
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zur Erkenntnis, dass das weglassen von
Teilen bzw. Sensoren doof werden wird.
Airbag weglassen, ggf. Steuergerät erhalten aber nur so tun als wären die Airbags angeschlossen.
ABS-Sensoren in Funktion montieren, damit ABS ESP und ASR zufrieden sind, nebst allem was
dafür wichtig ist.
Gurtstraffer & Co wahrscheinlich auch so tun als wäre alles noch da.
Licht / Blinker / etc. weglassen.
Das "das Notrufsystem" auch weglassen
Damit sollte viel gewonnen sein. Das Piepen vom System läßt sich schnell beenden, solange es
trotzdem noch fährt ...

Einen Freund bei Renault wäre super, da sehe ich aber auch irgendwie schwarz. Und Plan B, guten
Tag - es sieht zwar so aus als wäre es ein Mini, glauben sie mir es ist ein Spring, bitte machen
sie mal ein Firmwareupdate, ich glaub das wird auch nichts.
Vermutlich wird das bei Renault/Dacia auch nicht anders sein als überall sonst, man muss schon
unter normalen und einfachen Umständen Glück haben, dass man geholfen bekommt.
 
Wenn dir so ein Umbau besonders wichtig ist, dann gibt es dafür spezialisierte Firmen, was die da an Komponenten verbauen, weiß ich nicht. Ein Wrack als Basis zu verwenden ist immer riskant. Du weißt ja nie ob alles funktionstüchtig ist. Das bringt neue Fehlerquellen.
Vor 3 Jahren war da ein Landi als E - Umbau am Nürburgring ausgestellt. Das war überhaupt nicht so teuer, zumindest in meiner Erinnerung. Du kannst da Rafael den Mestre , Organisator vom Eco GP kontaktieren. Den findest du auf FB. Der müsste die gut kennen, die stellen öfter bei seinem Eco GP aus.
Der Vorteil dieser Variante ist die Kalkulierbarkeit vom Projekt.
 
Ich kann schon verstehen, daß jemand das mit seinem Auto und mit einem Unfall E-Auto durchziehen möchte. Es ist jetzt eigentlich genug gewarnt und bedenkt worden. Wenn er es dennoch probieren möchte: ich bin einfach nur gespannt! Mit den Daten, die er jetzt schon 2x angefragt hat, kann also anscheinend keiner dienen. Schade!
 
Wenns alles so einfach wäre hätt ich auch unsere Multipla konvertiert. Die musste gehen wegen Druckgasbehälterprüfung. Anstelle der vier cng Flaschen hätten da unten mehr Akkus Platz gehabt als ich mir hätte leisten können. Auch vom Bj. (2001) her wäre es ohne die obergrößten Prüfungen (EMV usw. ab 2003 Pflicht) abgegangen bei geprüften Komponenten. Und ich hätte seinerzeit sogar eine komplette Einheit mit Motor und Steuerung vom Golf Citystromer über gehabt die im TWINGO gewerkelt hat bis der den Rosttod starb...
 
Meinste den hier:

Der elektrische Fiat Multipla: Es gibt ihn tatsächlich! - AUTO BILD Diskussion zu Der elektrische Fiat Multipla: Es gibt ihn tatsächlich! - AUTO BILD

?
Wir entern gerade den Thread von Schnappi, sorry.
Und nee, hab schon unseren Eigenen gemeint, zum Glück hatten wir nicht die Optik vom Nachfolger.
Der Stand nach 20J/200tkm fast ohne Rost da (Karosse verzinkt) und die ganzen Fahrwerkskrankheiten waren auch erschlagen. So nen Chinanachbau würd ich nicht fahren wollen, wenn schon dann den hier:

 
@bruder-maert und @Hendrik
Wenn ihr einen eigenen Thread für dem Multipla haben möchtet, dann macht einen auf uns ich verschiebe die Posts hier dort hin.
 

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